TV Brettorf zeigt „Einbahnstraßenfaustball“ / Ahlhorner SV hat gegen Armstorf mehr Mühe

Kreye-Crew siegt im Schnellverfahren

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Brettorfs Tim Lemke sorgte gegen Hagen für einen perfekten Spielaufbau.

Brettorf/Ahlhorn - Deutliche Siege haben die Faustballer des TV Brettorf und des Ahlhorner SV in der ersten Bundesliga eingefahren.

TV Brettorf – TSV Hagen 1860 5:0 (11:5, 11:5, 11:5, 11:7, 11:7): Ralf Kreye sah in den ersten drei Sätzen „Einbahnstraßenfaustball“ von seiner Mannschaft. „Das war fantastisch, was meine Jungs da abgeliefert haben – Hagen hat einfach kein Mittel gefunden“, schwärmte Brettorfs Coach. Weil Christian Kläner die zehnstündige Rückreise aus dem Skiurlaub in den Knochen steckte, schonte Kreye seinen Kapitän zunächst. Stattdessen agierte Tim Lemke in der Abwehrmitte und sorgte von dort für einen perfekten Spielaufbau. „Das Zuspiel war top – Tobi Kläner war begeistert von den Vorlagen“, berichtete Kreye.

Doch mit der 3:0-Satzführung im Rücken, schlichen sich einige Flüchtigkeitsfehler ins Brettorfer Spiel ein. Im vierten Satz führten die Gastgeber bereits mit 8:2, doch Hagen kam bis auf 7:8 heran und nötigte Kreye zu einer Auszeit. Anschließend brachte seine Crew den Sieg nach nur einstündiger Spielzeit „im Schnellverfahren“ unter Dach und Fach. „Das war hervorragend!“, fand Kreye. Zur Belohnung spendierte er seinen Schützlingen eine Runde Bier.

Ahlhorner SV – SV Armstorf 5:2 (8:11, 11:2, 11:8, 13:11, 5:11, 11:7, 11:4): Im Vergleich zum Hinspiel präsentierte sich Armstorf klar verbessert und produzierte weit weniger Eigenfehler als beim 0:5. Diesmal ging der Aufsteiger sogar mit 1:0 nach Sätzen in Führung. Doch die Ahlhorner drehten den Spieß um und gewannen die Durchgänge zwei und drei.

Im vierten Satz lagen die Gastgeber bereits mit 3:8 zurück. Dann übernahm Tim Albrecht von Arne Grotelüschen den Rückschlag, während sich dieser auf die Angaben beschränkte. „Tim hat als Hauptangreifer konsequent gepunktet“, erläuterte ASV-Kapitän Karsten Bilger. Außerdem lief der eingewechselte Paul Barklage in der Abwehrmitte zu großer Form auf.

Nach einigen Konzentrationsschwächen im fünften Satz machten die Ahlhorner mit einer kämpferisch starken Mannschaftsleistung in den Durchgängen sechs und sieben den Sack zu. „Das war keine spielerische Offenbarung. Der Sieg war zum Teil mühevoll erkämpft, ist aber auf jeden Fall verdient“, meinte Karsten Bilger.

mar

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