TV Brettorf vergibt im Spitzenspiel gegen VfK 01 Berlin eine 2:0-Satzführung

Kreye will nach 2:5 noch nicht von Krise sprechen

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Die Angriffsschläge von Tobias Kläner (l.) waren nicht zwingend genug.

Brettorf - Von Sven Marquart. Vor den Augen von Bundestrainer Olaf Neuenfeld haben die Erstliga-Faustballer des TV Brettorf das Spitzenspiel gegen den VfK 01 Berlin mit 2:5 (11:5, 11:8, 7:11, 7:11, 6:11, 5:11, 3:11) verloren. Nach gutem Beginn verspielten die Gastgeber sogar einen 2:0-Satzvorsprung. „Wenn man 2:0 führt, darf man sich nicht zurücklehnen – bei uns fehlten die richtigen Absprachen“, schimpfte Brettorfs Trainer Ralf Kreye.

Die Gäste aus der Hauptstadt hatten tags zuvor völlig überraschend mit 1:5 bei Aufsteiger SV Armstorf den Kürzeren gezogen. Allerdings fehlte da auch Angreifer Lukas Schubert. Zwar war der Linkshänder in Brettorf wieder dabei, dennoch bekam der deutsche Vizemeister in den ersten beiden Durchgängen nicht viel auf die Reihe. Tobias Kläner, Malte Hollmann, Tim Lemke, Christian und Timo Kläner mussten zumeist nur auf einen Fehler der Berliner warten, der dann auch prompt kam.

Doch mit dem 2:0 im Rücken waren sich die Brettorfer offenbar zu sicher. „Nachdem wir losgelegt hatten wie die Feuerwehr, haben wir keinen Widerstand mehr geleistet. Außerdem kam Tobis Angabe nicht druckvoll genug“, monierte Ralf Kreye. Eine Leinenangabe seines Schlagmannes besiegelte den Verlust des zweiten Satzes und läutete die Berliner Aufholjagd ein.

Was Kreye nach der Pause auch versuchte – nichts fruchtete! Im vierten Durchgang übernahm Kapitän Christian Kläner kurzzeitig die Position vorne rechts von Malte Hollmann, während sich der Angreifer hinten links einsortierte. Im fünften Satz tauschten Tobias Kläner und Malte Hollmann an der Leine die Plätze. Nach dem Seitenwechsel durfte sich Hollmann dann im Rückschlag sowie in den Blockduellen gegen Lukas Schubert und Sebastian Kögel versuchen. Neuzugang Tim Pfeifer und Youngster Hauke Spille kamen ebenso wenig zum Einsatz wie Marc Lange.

„Wir sind viel zu ruhig!“, stellte Christian Kläner fest. Doch von einem Aufbäumen seines Teams war nichts zu sehen. Ohne große Gegenwehr steuerten die Brettorfer der Niederlage entgegen. Mit einem Preller über Malte Hollmann verwandelte Sebastian Kögel nach nicht einmal zwei Stunden Spielzeit den ersten Matchball für die Berliner.

„Ich will noch nicht von einer Krise sprechen. Wenn wir gegen Ahlhorn und Armstorf gewinnen, sind wir im Soll“, meinte Ralf Kreye. Doch dafür dürfte gerade im Derby gegen den ASV (Freitag, 18. Dezember, 20 Uhr) eine erhebliche Leistungssteigerung nötig sein.

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