TV Brettorf steht beim IFA-Pokal unter den besten sechs Mannschaften / Heute Qualifikation

Kreye-Crew erreicht Minimalziel

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Beförderte den TV Brettorf mit einem Preller im entscheidenden Gruppenspiel in die Qualifikation: Schlagmann Tobias Kläner.

Wardenburg - Von Sven Marquart. War das spannend! Während sich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft gestern Abend ins WM-Halbfinale zitterte, schafften die Faustballer des TV Brettorf beim IFA-Pokal im letzten Moment den Einzug in die Qualifikation. Eine Niederlage im letzten Gruppenspiel gegen den STV Oberentfelden – und der Mitausrichter wäre zum dritten Mal nach der Feld-DM in Ahlhorn und der Hallen-DM in Oldenburg bei einem Großereignis vor der eigenen Haustür in der Vorrunde gescheitert.

Doch diesmal behielten die Brettorfer die Nerven! Zwar brauchten sie gegen den Schweizer Cupfinalisten eine Weile, um ins Spiel zu finden. „Aber dann hatte der liebe Gott mit uns ein Einsehen“, atmete Trainer Ralf Kreye auf. Sein Team ließ im ersten Satz nach einem 2:5-Rückstand nur noch einen weiteren Zähler der Eidgenossen zu (11:6). Auch im zweiten Durchgang lagen die Schwarz-Weißen nach einer 4:2-Führung bereits mit 4:7 im Hintertreffen, ehe ein Preller von Tobias Kläner den Mitausrichter schließlich in die Endrunde beförderte.

„Unter die besten Sechs zu kommen, war das Minimalziel. Alles, was jetzt noch kommt, ist Bonus“, erklärte Ralf Kreye. Sein Team trifft heute ab 10.45 Uhr in der Qualifikation auf den schweizerischen Vizemeister SVD Diepoldsau-Schmitter. „Wenn die Zuschauer hinter uns stehen, ist vielleicht eine Überraschung möglich“, meinte Kreye.

Allerdings musste seine Crew lange zittern. Gleich zum Auftakt setzte es ein 0:2 (8:11, 11:13) gegen den TV Schweinfurt-Oberndorf. „Das spiegelt die momentane Entwicklung wider und zeigt, wie stark der Süden geworden ist – es ist schwer dagegenanzukommen“, sagte IFA-Vizepräsident Ulrich Meiners aus Ahlhorn.

Gegen den allenfalls drittklassigen tschechischen Meister FaC Zdechovice, der wie der italienische Champion SSV Bozen in der anderen Gruppe ohne Satzgewinn blieb, durften dann auch Jörn Kläner und Julian von Seggern internationale Faustballatmosphäre genießen – 2:0 (11:2, 11:4).

Anschließend überrumpelte Brettorf den österreischen Titelfavoriten FBC Askö Linz-Urfahr und gewann den ersten Satz mit 11:7. Durch die Einwechslung von Maximilian Horber, der mit dem Austro-Brasilianer Patrick Piermann ein starkes Angriffsduo bildete, wendete sich das Blatt. Die Oberösterreicher schafften den Ausgleich (11:7). Obwohl der Bundesliga-Dritte im Entscheidungssatz mit 7:6 führte, hatte Linz beim 10:7 Matchball. Drei Mal wehrte Brettorf ab, doch ein Angabenfehler von Jens von Seggern besiegelte die Pleite und setzte den Co-Gastgeber vor dem Gruppenfinale mächtig unter Druck.

Während der FBC Askö Linz-Urfahr die Gruppe B souverän vor dem TV Schweinfurt-Oberndorf und dem TV Brettorf gewann, ging es in Gruppe A richtig eng zu. Mit dem SVD Diepoldsau-Schmitter, Union Freistadt und dem TuS Kremsmünster waren drei Teams punktgleich. Das Ballverhälltnis bescherte Freistadt letztlich den Gruppensieg vor Diepoldsau und Kremsmünster.

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