Faustballer wünschen sich erfolgreiches letztes Heimspiel / Ahlhorn „heiß“ auf Hammah

Brettorf rechnet nicht mehr

Die präzisen Vorlagen von Philip Meiners (Nr. 8) werden notwendig sein, wenn der Ahlhorner SV beim MTV Hammah erfolgreich sein will.

Wildeshausen - BRETTORF (him) · Eine Woche lang durften sich die Faustball-Männer des TV Brettorf auf Tabellenplatz drei in der Bundesliga „sonnen“ und von der Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in Fredenbeck träumen. Doch nach der 3:5-Niederlage bei VfK Berlin ist die DM nahezu unerreichbar geworden, und für die Brettorfer scheint am Saisonende wieder einmal nur der undankbare vierte Platz herauszuspringen.

Dagegen ist die DM-Teilnahme des Ahlhorner SV zu 99 Prozent in trockenen Tüchern, so dass die Mannschaft um ASV-Trainer Ralf Kreye an diesem Wochenende ganz entspannt die Auswärtsaufgabe beim Tabellenführer MTV Hammah angehen kann. Vor einem „Abstiegsendspiel“ steht der SV Moslesfehn gegen Voerde.

TV Brettorf - Güstrower SC (Samstag, 16 Uhr). Zwar könnte ein Faustball-Wunder den TV Brettorf noch zur DM-Endrunde bringen, doch daran verschwendet Trainer Klaus Tabke keinen Gedanken mehr. „Es ist unwahrscheinlich, dafür ist die Liga zu sehr eine Zweiklassengesellschaft“, sagt Tabke. Denn um noch den dritten Tabellenplatz zu erreichen, müsste VfK Berlin mindestens ein Spiel gegen den TK Hannover oder Güstrower SC – beide aus der unteren Tabellenhälfte – verlieren, während Brettorf am letzten Spieltag auch noch beim Spitzenreiter in Hammah gewinnen müsste. Rechenspiele, die kaum aufgehen dürften. So wird es für den TV Brettorf darum gehen, eine trotz verpasster DM-Qualifikation tolle Hallensaison vernünftig abzuschließen. „Gegen Güstrow wollen wir in eigener Halle noch einmal ein tolles Spiel abliefern“, wünscht sich Tabke, der auf den verletzten Jörn Büsselmann verzichten muss. Der Abwehrspieler hat sich vor Wochenfrist in Berlin den Mittelfinger der rechten Hand gebrochen. Dafür könnte Stefan Nordbrock nach auskurierter Mittelohrentzündung wieder zum Einsatz kommen.

MTV Hammah - Ahlhorner SV (Samstag, 16 Uhr). Diesen beiden Teams kann im Hinblick auf die DM-Qualifikation eigentlich nichts mehr passieren – und so ist mit einem offenen Schlagabtausch im Spitzenspiel zu rechnen. Hammah zählte in der Vergangenheit immer zu den Lieblingsgegnern des ASV – und auch dieses Mal möchten die Ahlhorner dem Favoriten, der sich kurzfristig noch mit Christian Sondern und Carlo Engelke verstärkt hat, ein Bein stellen. Für dieses Vorhaben steht Trainer Ralf Kreye seine Bestbesetzung zur Verfügung.

SV Moslesfehn - TV Voerde (Samstag, 16 Uhr). Wollen die Moslesfehner den Klassenerhalt noch schaffen, dann müssen sie dieses Spiel gewinnen. Ansonsten stehen sie mit einem Bein in Liga zwei.

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