U 16-Faustballer des Ahlhorner SV werden bei Heim-DM Sechster

TV Brettorf kann sich mit Bronzemedaille trösten

Bronze als Trostpflaster: Tom Hartung (h.v.l.), Nils-Eric Schütte, Lucas Uken, Leon Brink, Lorenz Neu, Moritz Cording (v.v.l.), Hauke Rykena, Vincent Neu und Marcel Osterloh vom TV Brettorf hatten sich bei der deutschen Meisterschaft in Ahlhorn mehr erhofft.

Ahlhorn - Jäh sind die U 16-Faustballer des TV Brettorf bei der deutschen Meisterschaft in Ahlhorn aus allen Titelträumen gerissen worden. Nach einem an Spannung kaum zu überbietenden Drei-Satz-Krimi musste sich der norddeutsche Meister im Halbfinale dem TV Vaihingen/Enz mit 1:2 (9:11, 11:2, 9:11) geschlagen geben. Der Gewinn der Bronzemedaille durch das 2:0 (11:3, 11:7) über den TV Waibstadt war für die Crew des Trainerduos Marc Lange und Dominik von Seggern nur ein schwaches Trostpflaster.

Ihre Titelambitionen hatten die Brettorf in der Vorrunde durch Siege über den TuS Wickrath (11:6, 11:3), den VfK 01 Berlin (11:9, 11:3), den TV Wünschmichelbach (11:7, 11:4) und den SV Kubschütz (11:9, 11:5) zuvor eindrucksvoll untermauert und waren ohne Satzverlust als Gruppenerster direkt bis ins Halbfinale durchmarschiert.

Deutscher Meister wurde völlig überraschend der SV Kubschütz. Das Team aus Sachsen setzte sich im Finale mit 2:1 (8:11, 11:9, 11:4) gegen den TV Vaihingen/Enz durch. „Kubschütz ist erst in den vergangenen Jahren auf der Faustball-Landkarte aufgetaucht. Der Verein leistet konsequente Nachwuchsarbeit, und die Mannschaft ist für ihren großen Einsatz belohnt worden“, freute sich Ulrich Meiners, der Faustballabteilungsleiter des Ahlhorner SV, mit den Siegern aus der 2500-Einwohner-Gemeinde.

Die Mannschaft des Ausrichters erreichte als Sechster ihr selbst gesetztes Minimalziel. „Insgeheim haben wir mit einer Medaille geliebäugelt, aber davon waren wir doch weit entfernt“, gestand Meiners ein. Die Schützlinge der ASV-Coaches Achim Kuwert-Behrenz und Frank Bögershausen hatte sich in der Gruppenphase jeweils 1:1 vom TV Kredenbach-Lohe (11:8, 11:13), TSV Lola (9:11, 12:10), TV Vaihingen/Enz (7:11, 11:5) und TV Waibstadt (11:7, 8:11) getrennt.

In der Qualifikation mussten sich die Ahlhorner dem späteren Meister SV Kubschütz glatt mit 0:2 (1:11, 8:11) geschlagen geben und verloren auch das Spiel um Platz fünf gegen den TV Wünschmichelbach mit 0:2 (5:11, 9:11). „Die Jungs hatten ja ein Heimspiel und dann vor so vielen Zuschauern – da flattern dann auch mal die Nerven“, meinte Ulrich Meiners. Er schätzte, dass am Finaltag zwischen 300 und 400 Besucher in der Halle gewesen seien. Das 65-köpfige Organisationsteam habe ausschließlich positive Resonanz bekommen. 

mar

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