TV Brettorf gewinnt episches Derby mit 5:4 / ASV verspielt 3:1-Satzführung

Kreyes Umstellungen machen sich bezahlt

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Im Derby ein echter Anführer: Brettorfs Kapitän Christian Kläner.

Brettorf - Packender als jeder Krimi verlief das Derby zischen den Erstliga-Faustballern des TV Brettorf und des Ahlhorner SV. „Es war alles drin: Schock, Spannung, Enttäuschung, Wiederauferstehung – und am Ende waren alle begeistert“, schwärmte Brettorfs Trainer Ralf Kreye. Letzteres galt nach dem epischen 5:4 (11:8, 5:11, 6:11, 6:11, 11:7, 11:7, 12:10, 14:15, 11:6) jedoch vornehmlich für alle, die es mit seinem Team hielten.

Zwar konnten die Brettorfer den ersten Satz für sich entscheiden, doch die folgenden drei Durchgänge gewannen die Ahlhorner. „Bis zum 3:1 lief es richtig gut – leider haben wir im fünften und sechsten Satz vergessen, so weiterzuspielen“, bedauerte ASV-Coach Thomas Neuefeind.

Weil Malte Hollmann nicht seinen besten Tag erwischt hatte, reagierte Kreye und stellte um. Er nahm seinen Angreifer vom Feld. Stattdessen ging Christian Kläner auf die Position vorne rechts. Für den Kapitän rückte Tim Lemke in die Mitte, und Marc Lange übernahm dessen Platz auf der linken Abwehrseite. Die Veränderungen brachten den gewünschten Erfolg, und die Gastgeber fingen sich.

Mit zahlreichen unterschnittenen, kurzen Angaben machte Tobias Kläner dem ASV das Leben schwer. „Da wurde bei uns vorne zu wenig gearbeitet“, monierte Thomas Neuefeind. So blieb viel an Tim Albrecht hängen. „Tim war unheimlich viel unterwegs und mit dem Zweitschlag wurde es dann irgendwann zu viel“, erläuterte Neuefeind. Im Schlussabschnitt musste er seinen entkräfteten Mittelmann dann vom Feld nehmen. Tim Albrecht war für Ralf Kreye trotzdem „der Mann des Tages“ neben Christian Kläner: „Christian hat unzählige Bälle rausgefischt und die Mannschaft geführt“, lobte Kreye.

Nach dem Satzausgleich zum 3:3 vergab Tabellenführer Ahlhorn im siebten Durchgang beim Stand von 10:9 die Chance, wieder in Führung zu gehen. Stattdessen hieß es 4:3 für Brettorf. Im achten Satz legten die Hausherren ein schnelles 5:0 und 7:2 vor, doch der ASV gab sich noch nicht geschlagen. Nach Abwehr von fünf Matchbällen berührte Tim Lemke beim 14:14 die Leine – der neunte Durchgang musste die Entscheidung bringen.

Wieder legte die Kreye-Crew ein 5:0 vor und transportierte diesen Vorsprung bis zum 10:6, ehe ASV-Schlagmann Christoph Johannes nach zweieinhalb Stunden Spielzeit ein Angabenfehler unterlief. „Klasse, was die Jungs abgeliefert haben! Das ist ein schönes Weihnachtsgeschenk!“, freute sich Ralf Kreye.

„Wir haben die Brettorfer stark gemacht, und die spielen sich dann in einen Rausch“, ärgerte sich Thomas Neuefeind nach der ersten Saisonniederlage. Seine Mannschaft habe vor allem bei der Annahme zu viele Fehler gemacht. „Und wenn Christoph Johannes annehmen musste, war das Zuspiel für den Zweitschlag zu schlecht.“

mar

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