TV Brettorf erreicht mit DM-Bronze das Mindestziel / Kläner-Crew fehlt ein Punkt zum Finaleinzug

Meiners findet die Bremse nicht

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Die U18-Faustballerinnen des TV Brettorf holten bei der DM in Hannover die Bronzemedaille. Mit Luisa Neu (h.v.l.), Neele Meves, Melanie Steenken, Kim Hartung, Karen Kläner, Jane Luthardt, Eileen Bruns, Rika Meiners, Laura Koletzek und Laura Cording freuen sich ihre Vereinskollegen Vincent Neu (v.v.l), Hauke Rykena, Phillip Leggewie, Erik Hollmann, Hauke Spille, Malte Hollmann, Tom Hartung und Moritz Cording, die Vierter wurden.

Brettorf/Ahlhorn - Krönender Abschluss für Karen Kläner, Laura Koletzek und Eileen Bruns: Bevor die Nachwuchsfaustballerinnen vom TV Brettorf in den Erwachsenenbereich wechseln, holten sie bei ihrem letzten Jugendturnier, der deutschen U18-Meisterschaft in Hannover, die Bronzemedaille.

„Wenn man mir vor dem Turnier gesagt hätte, dass wir Dritter werden, hätte ich sofort unterschrieben“, sagte Trainer Dirk Meiners. Aber im Rückblick schmerzte die Halbfinalniederlage gegen Gastgeber TK Hannover dann doch. Im ersten Satz hielten die Brettorferinnen gut mit, hatten nach drei leichten Fehlern aber mit 8:11 das Nachsehen. „Da waren wir noch guter Dinge“, berichtete Dirk Meiners. Doch im zweiten Satz mussten er und seine Trainerkollegen Bernd Ellinghusen und Jasmin Schwarze mitansehen, wie ihrer Crew überhaupt nichts mehr gelang (2:11). „Das ging den Bach runter, ohne dass wir es bremsen konnten“, bedauerte Meiners, keine Auszeit nehmen zu dürfen.

Doch spätestens nach dem glatten 11:5, 11:2 im Bronzematch gegen den TSV Breitenberg war das Brettorfer Trainertrio versöhnt. „Damit haben wir unser Mindestziel erreicht“, meinte Bernd Ellinghusen. Deutscher Meister wurde der VfL Kellinghusen durch einen Drei-Satz-Sieg über Hannover.

Als Fünfter erfüllten auch die Mädchen des Ahlhorner SV ihre selbstgesteckte Mindestvorgabe. „Es wäre auch mehr drin gewesen, aber es hat leider nicht gepasst“, sagte ASV-Betreuerin Bianca Neuefeind. Zwar hatte ihre Mannschaft in der Vorrunde sensationell den TK Hannover bezwungen (11:9, 8:11, 11:8), verpasste aber nur aufgrund des schlechteren Ballverhältnisses den direkten Halbfinaleinzug. Im Qualifikationsspiel unterlagen die Ahlhornerinnen dann unglücklich mit 11:8, 7:11, 10:12 dem TSV Breitenberg. „Wir haben guten Faustball gespielt, aber um deutscher Meister zu werden, muss mehr kommen. Die anderen Teams waren dynamischer“, bilanzierte Bianca Neuefeind.

Obwohl sich die Jungen des TV Brettorf nach einem tollen ersten Turniertag direkt für das Halbfinale qualifiziert hatten, standen sie am Ende mit leeren Händen da. Im Halbfinale gegen den VfL Kellinghusen hatten die Schwarz-Weißen beim Stand von 10:8 im zweiten Durchgang bereits Matchbälle. „Leider haben wir es nicht geschafft, den letzten Punkt zu machen“, ärgerte sich Trainer Jörn Kläner. Nach dem 11:13 saß die Enttäuschung bei seinen Schützlingen so tief, dass sie auch den Entscheidungssatz abgaben (7:11). „Ich bin mir sicher: Wenn wir das Halbfinale gewonnen hätten, wären wir deutscher Meister geworden“, betonte Kläner. Stattdessen verloren die Brettorfer auch das Spiel um Platz drei gegen den TK Hannover (11:5, 10:12, 5:11) – dabei hatten sie im zweiten Satz bereits mit 7:3 geführt.

„Das Niveau war hoch. Die ersten sieben Mannschaft hätten allesamt im Finale stehen können“, meinte Kläner. Den Titel holte sich etwas überraschend der TSV Hagen 1860 durch ein deutliches 11:3, 11:7 über den VfL Kellinghusen. Der Meister hatte in der Qualifikation den Ahlhorner SV ausgeschaltet (11:9, 9:11, 11:7). „Hagen hat einen sehr guten Tag erwischt und uns überrascht“, sagte ASV-Coach Thomas Neuefeind, dessen Team am Ende Sechster wurde. „Platz fünf wäre mit etwas mehr Glück möglich gewesen, aber die ersten Vier waren kompletter und ausgereifter als wir.“

mar

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