TV Brettorf bringt Ahlhornern gestern Abend die erste Saisonpleite bei – 5:2

Kläner und Hollmann beflecken weiße ASV-Weste

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„Ein pfiffiges Kerlchen“: Malte Hollmann erhielt ein Lob vom Bundestrainer.

Brettorf - Von Sven Marquart. Die blütenweiße Weste des Ahlhorner SV hat ihre ersten Flecken bekommen. Der bislang ungeschlagene Tabellenzweite der Faustball-Bundesliga kassierte gestern Abend mit dem 2:5 (11:8, 5:11, 5:11, 14:12, 5:11, 5:11, 10:12) beim TV Brettorf seine erste Saisonniederlage.

Und das verdient. „Man muss neidlos anerkennen, dass Brettorf diesmal vier Klassen besser war als im Hinspiel“, sagte ASV-Coach Thomas Neuefeind. Das erste Derby hatte seine Mannschaft vor drei Wochen noch mit 5:3 gewonnen. „Heute haben wir zu viele Schwächen in der Annahme und im Zuspiel gezeigt und mussten deshalb zu viele Angriffe fahren – irgendwann macht Brettorf dann den Punkt.“

In der Tat ließen sich die Angreifer der Gastgeber, Tobias Kläner und Malte Hollmann, nicht lange bitten und punkteten konsequent. Nicht nur Schlagmann Tobias Kläner machte unter den Augen von Olaf Neuenfeld ein „sehr starkes Spiel“. Auch Youngster Malte Hollmann bekam ein Sonderlob des Bundestrainers: „Ein pfiffiges Kerlchen! Mit seinen 17 Jahren hat er das wirklich sehr, sehr toll gemacht!“ Für Brettorfs Coach Ralf Kreye war der Nachwuchsangreifer ebenfalls „der Mann des Tages“.

Hatte Nationalcoach Neuenfeld vor drei Wochen in Ahlhorn ein „unterdurchschnittliches Spiel von beiden Mannschaften“ gesehen, bekam er diesmal deutlich mehr geboten. Den ersten Satz sicherten sich die Gäste, bei denen Sören Dahms auf der Position vorne rechts zunächst den Vorzug vor Steffen Lüdtke und Patrick Baues erhielt.

Schon im zweiten Durchgang musste Ralf Kreye hinten links wechseln, nachdem sich Marc Lange bei einer Abwehraktion das linke Knie verdreht hatte. „Das tut ziemlich weh“, sagte der 22-Jährige. Nur gut, dass Tim Lemke exakt mit dem Anpfiff von seinem Lehrgang in Hildesheim am Bareler Weg eintraf.

Nachdem Jens von Seggern (Weisheitszahn-OP) gar nicht zur Verfügung stand und Kapitän Christian Kläner Knieprobleme hatte, habe er vor der Partie „ziemlichen Bammel“ gehabt, bekannte Ralf Kreye. „Zumal alle erwarten, dass der Kreye was aus dem Hut zaubert.“ Doch sein Team ließ sich von dem Rückstand nicht beirren, gewann die beiden folgenden Durchgänge jeweils glatt mit 11:5 und ging mit einer 2:1-Führung in die erste Satzpause.

Patrick Baues ersetzte beim ASV mit Wiederbeginn Sören Dahms. In dem hart umkämpften Durchgang vergab Brettorf beim Stand von 10:9 und 11:10 zwei Satzbälle. Stattdessen hatten die Gäste mit 14:12 die Nase vorn.

Nachdem der fünfte Satz mit 11:5 an die Kreye-Crew gegangen war, sicherte sie sich nach einem 1:3-Rückstand auch den sechsten – wieder mal – mit 11:5. In der zweiten Satzpause forderte Kreye seine Schützlinge auf, den Sack gleich zuzumachen. Diesen Gefallen taten sie ihm dann auch. Zwar musste der Tabellendritte nach kontinuierlicher Führung beim 9:9 noch mal den Ausgleich hinnehmen, doch Tobias Kläner schlug die Bälle permanent in die Schnittstelle zwischen Steffen Lüdtke und Patrick Baues auf der rechten Ahlhorner Seite und hatte damit Erfolg. Gleich der erste Matchball zum 12:10 saß.

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