Spannender Dreikampf an der Tabellenspitze der 1. Bundesliga Nord / Moslesfehn in Lauerstellung

TV Brettorf und Ahlhorner SV noch nicht in DM-Form

Hauptsache gewonnen: Die Brettorferinnen Karen Kläner (l.) und Laura Marofke pusten nach den Siegen gegen Kellinghusen und Wangersen kräftig durch. Foto: Uwe Spille

Brettorf/Ahlhorn – Spannender geht’s nicht: Nach dem sechsten Spieltag in der 1. Faustball-Bundesliga Nord der Frauen stehen gleich drei Teams mit jeweils 18:6 Punkten an der Tabellenspitze. Aufgrund des besseren Satzverhältnisses führt der TV Jahn Schneverdingen (+19) vor dem TV Brettorf (+15) und dem Ahlhorner SV (+14). Als Vierter folgt der SV Moslesfehn, der mit 14:10 Zählern im Kampf um die drei DM-Startplätze weiter in der Verlosung ist.

Während sich Brettorf zu zwei Siegen gegen den VfL Kellinghusen (3:1) und den MTV Wangersen (3:2) quälte, zog Ahlhorn klar gegen Schneverdingen den Kürzeren (0:3), konnte aber immerhin den TSV Bayer 04 Leverkusen auf Distanz halten (3:1).

VfL Kellinghusen – TV Brettorf 1:3 (5:11, 9:11, 11:9, 10:12): Die Crew um TVB-Spielertrainerin Karen Kläner erwischte einen guten Start und gewann die ersten beiden Sätze. „Ich habe gedacht, es läuft so durch, aber dem war nicht so. Ich weiß nicht, ob die Mädels Angst vorm Gewinnen hatten. Auf jeden Fall passte das Zusammenspiel nicht mehr“, berichtete Betreuer Christian Kläner. Brettorf hätte den Sack bereits im dritten Satz zumachen können, siegte schließlich mit Glück in vier Durchgängen. „Irgendwie fehlte das Selbstvertrauen. Keiner wollte Verantwortung übernehmen“, wunderte sich Christian Kläner.

MTV Wangersen – TV Brettorf 2:3 (5:11, 11:8, 12:10, 6:11, 10:12): Gegen das Tabellenschlusslicht schrammte der DM-Aspirant um Haaresbreite an einer Blamage vorbei und musste im fünften Satz sogar zwei Matchbälle abwehren. „Am Ende stehen 4:0 Punkte, wobei wir mit der Leistung nicht zufrieden sein können. Da ist noch ganz viel Luft nach oben, aber das wissen die Mädels auch selbst“, sagte Christian Kläner: „Wenn wir bei der DM dabei sein wollen, müssen wir noch eine Schippe drauflegen.“ Allerdings ist Schlagfrau Laura Marofke nach ihrer Verletzung auch noch nicht wieder bei 100 Prozent. „Wir müssen gucken, wie ihr Knie jetzt nach der Belastung reagiert“, meinte Christian Kläner.

TV Jahn Schneverdingen – Ahlhorner SV 3:0 (11:4, 15:14, 11:3): Nachdem Jahn zuvor überraschend mit 0:3 gegen Leverkusen verloren hatte, hätte Ahlhorn mit einem Sieg die Tabellenführung übernehmen können. „Allerdings tun wir uns gegen Jahn immer schwer ein gutes Faustballspiel auf die Reihe zu kriegen – das war auch diesmal wieder so“, sagte ASV-Spielertrainerin Janna Köhrmann. Ahlhorns Kapitänin Imke Schröder kam mit ihren Angaben überhaupt nicht durch und hatte im zweiten Satz großes Pech, als ihr kurz geschlagener Ball beim Stand von 14:14 minimal die Leine striff. „Im dritten Satz ging dann nichts mehr“, erklärte Janna Köhrmann.

TSV Bayer 04 Leverkusen – Ahlhorner SV 1:3 (11:9, 8:11, 12:14, 8:11): Das Werksteam agierte zu Beginn sehr variabel und entschied den ersten Satz mit 11:9 für sich. „Mit Teamgeist haben wir uns dann durchgeboxt, aber das war schon hart an der Grenze“, sagte Janna Köhrmann. So musste ihre Mannschaft beim Stand von 9:10 im dritten Durchgang einen Satzball abwehren. Unter dem Strich stand ein hart erkämpfter Arbeitssieg. „Mit den 2:2 Punkten sind wir zufrieden, mit der Spielerei nicht. Das war noch kein DM-Niveau – da muss in allen Mannschaftsteilen noch einiges kommen“, bilanzierte Janna Köhrmann.  mar

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