TV Brettorf und Ahlhorner SV können für die Faustball-DM in Hamm planen

Lucas Overberg bringt Ruhe und Qualität ins Aufbauspiel

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Brettorfs Angreifer Malte Hollmann hatte in Hagen Probleme bei der Annahme.

Brettorf/Ahlhorn - Jetzt haben der TV Brettorf und der Ahlhorner SV Planungssicherheit: Beide Landkreis-Vertreter haben das Ticket für die deutsche Faustball-Meisterschaft der Männer am 12. und 13. März im westfälischen Hamm endgültig in der Tasche. Während die Brettorfer ihre Partien gegen den MTV Hammah und beim TSV Hagen 1860 jeweils ohne Satzverlust gewannen, musste der ASV mit dem 0:5 im Spitzenspiel beim VfK 01 Berlin einen herben Dämpfer hinnehmen, rehabilitierte sich dann aber durch das 5:2 bei der Berliner TS.

TV Brettorf – MTV Hammah 5:0 (11:6, 11:3, 11:3, 11:4, 11:3): In nicht einmal 45 Minuten reiner Spielzeit hatten die Brettorfer das punktlose Tabellenschlusslicht abgefertigt. „Traurig! Hammah war nicht bundesligatauglich“, lautete das vernichtende Urteil von TVB-Coach Ralf Kreye. MTV-Schlagmann Sönke Haacke unterliefen in jedem Satz mindestens fünf Angabenfehler, im vierten sogar sechs hintereinander. „Gott sei Dank haben die Zuschauer das Eintrittsgeld nicht zurückgefordert“, meinte Kreye. Er nutzte die Gelegenheit, um auch Hauke Spille und Tom Hartung Einsatzzeit zu geben. „Sie haben ganz toll gespielt“, lobte Kreye die beiden Nachwuchsakteure.

TSV Hagen 1860 – TV Brettorf 0:5 (9:11, 9:11, 7:11, 7:11, 9:11): Die Gäste warteten geduldig auf die Hagener Fehler und gewannen die ersten beiden Sätze jeweils mit 11:9. Im dritten Durchgang bekam Malte Hollmann an der Wandseite zunehmend Probleme bei der Annahme von Ole Schachtsieks Angaben. Kreye reagierte, beorderte Kapitän Christian Kläner auf die Position vorne rechts, Hollmann ging nach hinten links, und Hauke Spille übernahm die Mitte. Fortan lief es wieder besser. Im vierten und fünften Durchgang bog Brettorf jeweils einen 4:7-Rückstand noch um. Inzwischen war auch Tim Pfeifer auf dem Feld. „Er hat viele kurze Bälle geholt und gut vorgelegt“, lobte Kreye den Angreifer.

VfK 01 Berlin – Ahlhorner SV 5:0 (11:3, 11:2, 11:4, 11:1, 11:2): „Das war die Höchststrafe! Wir hatten einen rabenschwarzen Tag erwischt“, ächzte ASV-Coach Thomas Neuefeind. Die Angabe seiner Crew war zu drucklos und fehlerbehaftet, und auch der Aufbau ließ zu wünschen übrig. Dagegen spielte der Spitzenreiter um die gut aufgelegten Angreifer Sebastian Kögel und Lukas Schubert am oberen Level und gestattete den Gästen in etwas mehr als einer Stunde Spielzeit gerade einmal zwölf Punkte. „In diesem Fall war Berlin absolut keine Reise wert“, meinte Neuefeind.

Berliner TS – Ahlhorner SV 2:5 (11:9, 8:11, 4:11, 6:11, 11:7, 9:11, 9:11): Immerhin konnten die Ahlhorner die zweite Partie in der Hauptstadt gewinnen. Allerdings haben sie nun eine Verletzungssorge mehr, nachdem Angreifer Arne Grotelüschen im fünften Satz mit einer Achillessehnenreizung ausschied. Lange haperte es beim ASV im Zuspiel. Dann schickte Neuefeind Lucas Overberg auf die Position vorne rechts. „Lucas hat Ruhe und Qualität ins Aufbauspiel gebracht“, lobte der Übungsleiter seinen Youngster. Weil sich nach schwachem Beginn nun auch noch Paul Barklage steigerte und einige schwere Bälle holte, gewann der ASV am Ende in sieben Sätzen.

mar

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