Brettorf und Ahlhorn schielen vor der Saison auf Platz eins der Bundesliga Nord

Kreye drückt Reset-Knopf, Neuefeind angriffslustig

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ASV-Angreifer Sören Dahms (Bild) fehlt wegen eines Kreuzbandrisses. Doch mit Arne Grotelüschen steht ein Youngster bereit, der die Lücke versuchen wird zu schließen.

Landkreis - Thomas Neuefeind druckst nicht lange herum: „Es wird Zeit, dass wir mal wieder die Norddeutsche gewinnen“, sagt der Trainer vom Ahlhorner SV vor dem Saisonstart in die 1. Bundesliga Nord. Minimalziel bleibt aber der dritte Rang, der für die Qualifikation für die Endrunde bei der Deutschen Meisterschaft (DM) reicht. Das sieht auch Ralf Kreye so, aber auch Brettorfs Coach will mehr: „Wenn es irgendwie möglich ist, will ich Norddeutscher Meister werden. Dann wären wir bei der DM im Halbfinale gesetzt.“ Beim dritten Landkreis-Team, dem Aufsteiger SV Moslesfehn, werden naturgemäß kleinere Brötchen gebacken. „Für unsere ganz junge Truppe kann es nur darum gehen, irgendwie die Klasse zu halten“, sagt Trainer Bodo Würdemann.

Wenn der Ahlhorner SV wirklich ganz oben angreifen möchte, ist ein Heimsieg gegen den TuS Dahlbruch (Samstag, 16 Uhr) Pflicht. Es wird spannend zu sehen sein, ob der ASV den langfristigen Ausfall von Sören Dahms (Kreuzbandriss) kompensieren kann. „Arne Grotelüschen kann diese Lücke schließen. Er hat das Zeug dazu“, sagt Neuefeind über den 18-Jährigen. Gegen Dahlbruch gehe es darum, sicher in der Abwehr zu stehen, um dann Schlagmann Christoph Johannes in Position zu bringen.

Zeitgleich startet auch der TV Brettorf mit dem Heimspiel gegen den TSV Hagen 1860 in die Saison. Und Trainer Kreye ist bemüht, den jüngsten Erfolg (Bronze bei der Hallen-DM) aus den Köpfen seiner Spieler zu bekommen. „Das Kapitel ist zu Ende, das Buch zugeschlagen und bereits ins Regal gestellt“, verbildlicht der TVB-Coach: „Wir dürfen keine Überheblichkeit an den Tag legen.“ Denn Hagen könne durchaus ein unangenehmer Gegner sein, glaubt Kreye: „Es ist Vorsicht geboten. Sie haben eine kompakte Abwehr. Und vorne haben sie mit Stefan Bösch einen Angreifer, der stark punkten kann. Allerdings hat er auch Tage, an denen er nur Fehler macht.“ Deshalb müsse sein Team geduldig agieren, um dann die größere Cleverness ausspielen zu können.

Diese Routine geht dem SV Moslesfehn noch ab. Und ausgerechnet der Saisonstart hat es in sich. Zunächst kommt Hagen (Sonntag, 11 Uhr), dann geht es gegen die Topfavoriten VfK Berlin und Ahlhorn. „Ganz heftig“ sei das Programm, meint Coach Würdemann. Bitter für Moslesfehn, dass Hauptangreifer Keno Stöver nach der Hallen-Saison aufgehört hat: „Dominik Lübbers und Stephan Harms müssen Verantwortung übernehmen und die jüngeren Spieler führen“, sagt Würdemann.

Kader

Ahlhorner SV: Christoph Johannes, Tim Albrecht, Karsten Bilger, Kevin Wiese, Mats Albrecht, Arne Grotelüschen, Patrick Baues.

TV Brettorf: Timo Kläner, Christian Kläner, Malte Hollmann, Marc Lange, Tobias Kläner, Tim Lemke.

SV Moslesfehn: Dominik Lübbers, Jannik Büsselmann, Pascal Töllner, Stephan Harms, Julian Lübbers, Niels Knickelbein, Keno Stöver, Tobias von der Pütten.

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