TSV Bremervörde siegt 32:29 / Erste Gespräche zwischen Trainern und Vorstand

Adnan Salkic schenkt TV Neerstedt kräftig ein

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Die Energieleistung von Eike Kolpack (am Ball) blieb unbelohnt.

Neerstedt - Es bleibt dabei: Handball-Oberligist TV Neerstedt kann gegen Spitzenmannschaften einfach nicht gewinnen. Im ersten Spiel des neuen Jahres bezog die Mannschaft des Trainergespanns Dag Rieken/Kai Freese eine 29:32 (18:18)-Niederlage gegen den TSV Bremervörde.

Dabei bewiesen die Grün-Weißen gegen den Tabellendritten Moral. Mehrfach kämpften sie sich nach Rückstanden wieder heran.

Nach dem 1:2 (3.) drehte Eike Kolpack mächtig auf und sorgte fast im Alleingang für das 4:3 (5.). Aber auch die Bremervörder hatten einen überragenden Mann in ihren Reihen: den 15-fachen Torschützen Adnan Salkic. Angetrieben von dem 33-jährige Routinier legten die Gäste ein 7:5 vor (10.).

Nun folgte die beste Neerstedter Phase. Die 5:1-Deckung arbeitete fast fehlerfrei. Die daraus resultierenden Ballgewinne nutzte der Tabellenfünfte zu erfolgreichen Kontern. Zunächst glich Bastian Carsten-Frerichs zum 8:8 aus (15.). Dann transportierten die Gastgeber einen Zwei-Tore-Vorsprung über 10:9 (18.) und 13:11 (22.) bis zum 17:15 (28.) durch Torben Kruse. Doch eine Überzahlsituation nutzten die Bremervörder zum 18:18-Pausenstand.

Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Grün-Roten zunächst noch einen Mann mehr auf der Platte. Diesen Vorteil nutzten sie konsequent aus, um mit 20:18 (31.) in Führung zu gehen. Aber die Neerstedter ließen sich nicht abschütteln. Björn Wolken stellte auf 21:21 (34.). Doch erneut handelten sich die Gastgeber eine Zeitstrafe ein, die die Crew von TSV-Coach Jörg Muszynski zum 24:21 nutzte (38.).

Zwar schaffte Eike Kolpack mit einer Energieleistung beim 25:25 noch mal den Ausgleich (46.), aber nun hakte es im Neerstedter Spiel. Im Angriff blieben gute Möglichkeiten ungenutzt, und auch die Abwehr stand nun lange nicht mehr so sicher wie zuvor. Dadurch konnte sich der TSV Bremervörde bis auf vier Treffer absetzen (29:25/52.).

Rieken reagierte und ließ die TSV-Rückraumschützen Salkic (links) und Timo Meyn (rechts) in kurze Deckung nehmen. Diese Maßnahme fruchtete bis zum 27:29 (56.). Aber mehrere Lattentreffer und zwei vergebene Siebenmeter besiegelten die Neerstedter Niederlage. Trotzdem war Dag Rieken nicht unzufrieden. „Wir haben phasenweise richtig gut gespielt und uns immer wieder herangekämpft“, sagte er. Vor dem Spiel hatte es erste Sondierungsgespräche mit dem Vorstand über die Fortsetzung der Zusammenarbeit gegeben. „Es ist noch alles offen. Kai und ich müssen erst einmal in uns gehen“, meinte Rieken.

wz

TV Neerstedt: Kuper, Depenbrock - Carsten-Frerichs (2), Kunz (3), Freese (2), Kruse (3), Schulenberg, Schützmann (2), Kolpack (10/4), Wolken (7), Busse.

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