Brandts Doppelschichten

Ob Fußball oder Handball – Neerstedterin ist ein Multi-Talent

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Im Trikot des VfL Wildeshausen zählt Viktoria Brandt zu den besten Torschützinnen der Bezirksliga.

Neerstedt – Langeweile ist für Viktoria Brandt ein Fremdwort. Gleich viermal packt die 19-Jährige unter der Woche ihre Sporttasche. Entweder geht es zur Halle des Handballvereins TV Neerstedt oder zum Fußballplatz des VfL Wildeshausen. Hinzu kommen die Ligaspiele am Wochenende. Ein straffes Programm für Brandt, die derzeit eine Ausbildung zur Notfallsanitäterin im Rettungsdienst macht. „Viktoria hat auf jeden Fall für beide Sportarten ein großes Talent“, sagt Tim Gersner, Trainer beim Regionsoberligisten TV Neerstedt II.

„Vicky gehört zu unseren stärksten Spielerinnen“, betont VfL-Coach Sven Flachsenberger: „Sie ist eine Person, die man als Trainer einfach gerne im Team hat.“ Sportlich gehört Brandt zu den absoluten Leistungsträgerinnen beim Fußball-Bezirksligisten. Neben Spielführerin Femke Krumdiek und Stürmerin Sarah Kubitza gehörte Brandt in der Vorsaison, die die Wildeshauserinnen auf einem starken vierten Platz abschlossen, zu den Haupttorschützinnen. „Sie ist bei uns direkt wie eine Bombe eingeschlagen“, freut sich Flachsenberger. In der jetzigen Spielzeit kommt die 19-jährige Außenbahnspielerin auf fünf Tore.

Doch Flachsenberger misst Brandts Wert für das Fußball-Team nicht nur an ihren Torerfolgen. „Auf Vicky kann man sich immer verlassen“, hebt ihr Trainer Flachsenberger hervor: „Sie versucht immer, alles möglich zu machen. Sie ist immer für ihr Team da.“ Bei Gersner hört es sich ähnlich an. „Viktoria ist immer mit der richtigen Einstellung dabei“, sagt der Handball-Trainer: „Man kann sich immer auf sie verlassen.“

Angefangen hatte alles ziemlich früh. Bereits als Sechsjährige fing die Neerstedterin mit dem Handballspielen an, kurz darauf ging sie auch mit dem Fußball in Wildeshausen los. „Ich war schon immer ziemlich sportbegeistert“, erinnert sich Brandt an die Anfangsjahre: „Vor allem Ballsportarten haben mich immer interessiert.“ Und sie denkt nicht daran kürzerzutreten: „Ich versuche, beides so gut wie möglich unter einen Hut zu bekommen.“

Für Gersner ist es sogar ein Vorteil, dass Brandt gleich zwei Bällen hinterherjagt. „Sie hat ein richtig gutes Spielverständnis.“ Sie sehe Räume, die andere nicht auf Anhieb erkennen würden. Während Brandt beim Fußball beidfüßig – mit einem etwas stärkeren Linken – unterwegs ist, steckt beim Handball die meiste Power im rechten Arm. Und das nicht zu knapp. „Sie hat ordentlich Zug“, betont Gersner: „Da möchte ich nicht unbedingt im Tor stehen.“

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