VfL Wildeshausen hat nach 2:1 gegen VfL Stenum Klassenerhalt in eigener Hand

Brandt beschenkt Flachsenberger

Erzielte den Ausgleich: Wildeshausens Angreiferin Viktoria Kljukina. Foto: Marquart

Wildeshausen – Die Bezirksliga-Fußballerinnen des VfL Wildeshausen haben ihrem Trainer Sven Flachsenberger ein vorgezogenes Geschenk zu seinem 30. Geburtstag gemacht: Am Vorabend seines Wiegenfestes besiegten die Krandel-Kickerinnen den VfL Stenum mit 2:1 (1:1) und können den Klassenerhalt weiter aus eigener Kraft schaffen.

„Ich muss der ganzen Mannschaft ein Kompliment machen. Sie hat vor allem kämpferisch eine saustarke Leistung gezeigt und trotz des frühen Rückstandes weiter an den Plan geglaubt“, strahlte Flachsenberger nach dem wichtigen Derbyerfolg.

Den Wildeshauserinnen war zunächst anzumerken, dass es um sehr viel ging. Ihre Anfangsnervosität nutzte Stenums Kim Julia Lehmkuhl, die einen langen Ball erlief, Torhüterin Jule Cassel umspielte und zum 1:0 einschoss (9.). Der Rettungsversuch von Natascha Helms kam zu spät. Nach dem Rückstand bissen sich die Gastgeberinnen in die Partie und verdienten sich den Ausgleich: Am Ende einer Kombination über rechts steckte Femke Krumdiek auf Viktoria Kljukina durch. Die Angreiferin ging an Stenums Keeperin Henrike Hohnholz vorbei und schob zum 1:1 ein (29.). Noch vor der Pause hätte der VfL Wildeshausen in Führung gehen können, doch Viktoria Kljukina (2) und Sarah Kubitza vergaben drei hochkarätige Gelegenheiten.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erhöhten die Wildeshauserinnen den Druck. Folgerichtig schloss Viktoria Brandt einen schönen Angriff über die linke Seite mit dem 2:1 ab (53.). Die Kreisstädterinnen bestimmten das Spiel und ließen kaum Möglichkeiten des Tabellenfünften zu, der ab der 67. Minute in Unterzahl spielen musste: Henrike Hohnholz kam im Laufduell mit Viktoria Kljukina einen Schritt zu spät und traf die Angreiferin knapp außerhalb des Strafraums mit gestreckten Bein. „Für mich eine klare Rote Karte“, meinte Flachsenberger. Schiedsrichter Kevin Stoyke (FC Huntlosen) teilte diese Ansicht und schickte Stenums Schlussfrau vom Feld. Den folgenden Freistoß setzte Femke Krumdiek knapp am Torwinkel vorbei.

Die Wildeshauserinnen wurden zunehmend nervöser, retteten das Ergebnis aber über die Zeit. „Dadurch können wir ein bisschen entspannter in das ,Endspiel‘ gegen den Polizei SV Oldenburg gehen. Dann heißt es nochmal drei Punkte einzufahren, um den Klassenerhalt zu sichern“, erklärte Flachsenberger. Gefeiert wird aber schon vorher: Der Coach hat zur großen Geburtstagsparty ins Düngstruper Dorfgemeinschaftshaus eingeladen.  mar

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