Wildeshauser Coach: „Saison dafür noch zu jung“

Bragula: Match gegen BW Bümmerstede kein Spitzenspiel

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Kevin Kari (r.) ist nach seinem Armbruch wieder ins Lauftraining eingestiegen.

Wildeshausen - Möglicherweise haben die Bezirksliga-Fußballer des VfL Wildeshausen ihren 8:1-Erfolg beim FC RW Sande teuer bezahlt. So war vor dem Abschlusstraining ungewiss, ob Alexander Kupka im anstehenden Heimspiel gegen BW Bümmerstede (Sonntag, 15 Uhr) auflaufen kann. Wildeshausens Sechser hatte sich beim mit Rot geahndeten Foul des Sanders Manuel Tief verletzt.

„Am Dienstag konnte ,Alex‘ nicht trainieren. Am Donnerstag ist er wieder eingestiegen. Sollte er am Freitag irgendeine Sache nicht mitmachen können, wird er nicht spielen. Ich werde jedenfalls einen Teufel tun, einen angeschlagenen Spieler aufzustellen“, sagt VfL-Coach Marcel Bragula. Unstrittig ist aber: Sollte der aktuell formstarke Kupka ausfallen, wäre das ein herber Verlust für die Krandel-Kicker. Als mögliche Ersatzkandidaten für die Position vor der Abwehr kämen Christoph Stolle oder Ole Lehmkuhl infrage.

So oder so: „Das wird eine knackige Aufgabe“, sagt Bragula. Die Blau-Weißen sind für ihn „in der noch jungen Saison so was wie die Mannschaft der Stunde“. Nach der 0:3-Auftaktniederlage beim Titelfavoriten SV Brake gewannen die Bümmersteder ihre drei darauffolgenden Partien gegen den FC Rastede (4:1), beim TuS Obenstrohe (5:4) und gegen den VfB Oldenburg II (2:1). „Das war so nicht zu erwarten“, erklärt Bragula. Die Crew seines Trainerkollegen Timo Ehle sei defensiv sehr robust und zweikampfstark und verfüge über ein gutes Umschaltspiel. In der Spitze bilden Mascholino Dusbaba (vier Saisontreffer) und Mazlum Orke (drei) ein brandgefährliches Sturmduo, das über höherklassige Erfahrung verfügt.

Obwohl der Klassenprimus den Tabellendritten empfängt, geht Bragula „ganz emotionslos“ an die Begegnung heran. „Ich will noch nicht von einem Spitzenspiel sprechen. Wir haben erst den fünften Spieltag. Für große Momente ist die Saison noch zu jung“, meint der 43-Jährige fast schon philosophisch.

Selbst wenn Alexander Kupka ausfallen sollte, hat Bragula „keinen Grund zu klagen“. Möglicherweise kann er auch schon wieder auf Sebastian Bröcker zurückgreifen, der sich in der vergangenen Woche den Oberschenkel gezerrt hatte. „Ist ,Sebi‘ voll belastbar, steht er im Kader“, kündigt Bragula an.

Noch kein Kandidat für das Aufgebot ist Kevin Kari. Der 20-Jährige hatte sich Anfang Juli beim Blitzturnier in Ahlhorn den Arm gebrochen. In dieser Woche hat der Linksfuß zumindest wieder das Lauftraining aufgenommen. „Kevin ist physisch einer unserer Stärksten. Er wird nicht so lange ausfallen wie ursprünglich gedacht“, rechnet Bragula mit einem baldigen Kari-Comeback.

mar

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