Personalsorgen beim VfL Wildeshausen

Bragula warnt vor Standards der Rasteder „Löwen“

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Niklas Heinrich (am Ball) musste beim Spitzenspiel in Brake eine Viertelstunde vor Schluss verletzt ausgewechselt werden. Ob der Rechtsverteidiger in Rastede auflaufen kann, ist fraglich.

Wildeshausen - Nur kurz haben die Bezirksliga-Fußballer des VfL Wildeshausen am Dienstag ihre erste Saisonniederlage aufgearbeitet. Dann hieß es auch schon: zurück zur Tagesordnung! Schließlich steht bereits am Sonntag, 15 Uhr, das Auswärtsspiel beim FC Rastede auf dem Programm.

Doch so ganz abhaken kann Marcel Bragula das 1:2 beim SV Brake noch nicht. Ihm sei ein „folgenschwerer Fehler“ unterlaufen, hadert der VfL-Coach mit sich selbst. Brakes Trainer Gerold Steindor hatte als Augenzeuge das Wildeshauser 8:1 in Sande verfolgt. „Da hat er auch gesehen, wie Lennart Flege Elfmeter schießt. Wenn ich ganz akribisch sein will, muss ich ihm sagen, dass er in die andere Ecke schießen soll – das muss ich mir ankreiden“, erläutert Bragula. „Aber eine Niederlage ist noch lange kein Grund, den Kopf hängen zu lassen.“

Bragula beeindruckt von hoher Flexibilität Rastedes

Zur Vorbereitung auf das Gastspiel in Rastede beobachtete Bragula die „Löwen“ bei ihrer 1:2-Niederlage beim VfB Oldenburg II. „Das Ergebnis entspricht nicht dem Spielverlauf. In der zweiten Halbzeit war Rastede die bessere Mannschaft“, berichtet Bragula. Die Crew seines Trainerkollegen Jens Wolters sei unbequem und kampfstark. Besondere Beachtung verdienen die Standards: „Alle Ecken, alle Freistöße sind gefährlich – das ist vergleichbar mit dem TV Dinklage in der Landesliga.“ Außerdem präsentierten sich die Ammerländer gegen die Oldenburger Regionalliga-Reserve sehr flexibel. „Sie haben in dem Spiel dreimal das System gewechselt – das bekommt nicht jede Mannschaft hin“, meint Bragula anerkennend.

Während der Tabellenneunte in Oldenburg ohne Stephan Reinken angetreten war, dürfte der mit fünf Treffern beste Rastede Schütze gegen den Spitzenreiter wieder dabei sein. Bei den Gästen könnte die Mannschaftsaufstellung zu einer Herausforderung werden. Krankheits- und verletzungsbedingt ist der Einsatz von einem halben Dutzend Stammspielern gefährdet. „Aber deshalb werden wir die Flinte ganz bestimmt nicht ins Korn werfen“, beschwichtigt Bragula. „Eine ähnliche Situation hatten wir in dieser Saison schon einmal und haben sie gut gemeistert.“ Am zweiten Spieltag gewannen die Wildeshauser stark ersatzgeschwächt mit 3:0 beim WSC Frisia Wilhelmshaven. - mar

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