VfL Wildeshausen feilt vorm Derby in Hude am Herausspielen und Verwerten von Torchancen

Bragula vertraut einsatzfähigem Personal

Einsatz fraglich: Wildeshausens Mittelfeldspieler Sascha Görke (M.) laboriert ab Hüftbeschwerden. Foto: Marquart

Wildeshausen – Satte acht Treffer hat Fußball-Bezirksligist VfL Wildeshausen in den beiden Partien nach der Winterpause beim WSC Frisia Wilhelmshaven (4:1) und gegen den SV Eintracht Wiefelstede (4:2) erzielt. Trotzdem war VfL-Coach Marcel Bragula mit der Offensivleistung seiner Crew nur bedingt zufrieden. Vor dem Derby beim FC Hude (Sonntag, 15 Uhr) bildeten denn auch das Herausspielen und Verwerten von Torchancen den Trainingsschwerpunkt bei den Krandel-Kickern.

Auch beim 2:0-Hinspielerfolg über den FC Hude mühte sich der Spitzenreiter im Angriff lange Zeit vergeblich, ehe Thorben Schütte (66.) und Maximilian Seidel (75.) mit zwei späten Treffern den Wildeshauser Sieg sicherstellten. Bis dahin hatten die äußerst defensiv eingestellten Huder eine taktisch sehr diszplinierte Leistung gezeigt. „Wir wollten als Aufsteiger nicht gleich eine Rutsche bekommen. Das kann man mal ein Spiel machen, aber normalerweise ist das nicht unsere Philosophie. Diesmal werden wir offensiver spielen“, kündigt FC-Trainer Lars Möhlenbrock an.

„Was der Kollege Möhlenbrock in Hude fabriziert, gefällt mir ausgesprochen gut. Die Mannschaft ist gut besetzt und hat keine großen Schwachstellen“, lobt Bragula den Landkreisrivalen. An seiner Einschätzung änderte auch Hudes verpatzter Punktspielauftakt nicht. Bei der 0:3-Pleite beim Vorletzten FC Rastede bot der Tabellensiebte seine wohl schlechteste Saisonleistung. Immerhin gab Winterneuzugang Ninos Yousef vom Ligarivalen SV Tur Abdin Delmenhorst eine ordentliche Pflichtspielpremiere im FC-Trikot. „Es zieht sich bei uns wie ein roter Faden: Gegen Mannschaften von unten tun wir uns schwer, auf 100 Prozent zu kommen. Das war schon in der Hinserie gegen Eversten so. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Wochenende nicht alle motiviert sind“, sagt Möhlenbrock.

Allerdings müssen die Gastgeber auf ihren bislang besten Torschützen verzichten. Angreifer Mohamed Alawie (acht Saisontreffer) hatte gegen Rastede wegen Nachtretens die Rote Karte gesehen und wurde für zwei Partien gesperrt. Der Einsatz von Mittelfeldmann Ole Schöneboom (während des Trainings mit dem Fuß umgeknickt) und Abwehrspieler Sirus Timouri (Hüftprobleme) ist fraglich. „Trotzdem verfällt die Mannschaft nicht gleich in Panik. Wir haben schließlich schon öfter gezeigt, dass wir Ausfälle kompensieren können“, betont Möhlenbrock und verweist auf einen wichtigen „Eckpfeiler“: Kapitän Cüneyt Yildiz, der sich während der Sommervorbereitung einen Kreuzbandriss zuzog, hat in dieser Saison noch kein Spiel gemacht.

Dem VfL Wildeshausen fehlten zuletzt gegen Wiefelstede in René Tramitzke, Maximilian Seidel, Sebastian Bröcker, Michael Eberle, Niklas Heinrich und Hauke Glück sechs Leistungsträger. Zudem musste Sascha Görke mit Hüftbeschwerden noch vor der Pause ausgewechselt werden. Bragula hofft, dass ihm auf dem Huder Kunstrasen zumindest einige dieser Akteure wieder zur Verfügung stehen. „Aber unser Kader ist groß und gibt einiges her“, spricht er dem einsatzfähigen Personal das „absolute Vertrauen“ aus.  mar

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