Bragula-Team verliert im Bezirkspokal mit 0:1 gegen den TSV Oldenburg

Wildeshausen scheidet erhobenen Hauptes aus

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Wildeshausens Rene Tramitzke (l.) hatte im Offensivzentrum einen schweren Stand gegen die aggressiven Oldenburger.

Wildeshausen - Von Daniel Wiechert. Gegen einen defensiv äußerst souveränen TSV Oldenburg gab es gestern kein Durchkommen für die Fußballer des VfL Wildeshausen. Zwar hielt der Bezirksligist gegen den ambitionierten Landesligist lange Zeit richtig gut mit, am Ende stand mit der 0:1(0:1)-Heimniederlage aber der Knockout für die Krandelkicker im diesjährigen Bezirkspokal fest.

„Unter dem Strich haben wir uns in diesem Pokalwettbewerb gut verkauft“, meinte Wildeshausens Trainer Marcel Bragula nach dem Ausscheiden in der dritten Runde: „Vor allem in der zweiten Halbzeit waren wir viel mutiger, am Ende wäre für mich ein Unentschieden nach 90 Minuten gerechter gewesen.“

Mit dem ersten Durchgang seiner Elf war Bragula dagegen nicht so zufrieden: „Da haben wir zu viel Respekt gezeigt“, sagte der 40-Jährige. Tatsächlich zeigte der Gast aus Oldenburg von Anfang an, dass sie das Spiel gegen den klassentieferen VfL nicht auf die leichte Schulte nahmen. Die erste Torchance hatte so auch Oldenburgs Johannes Wielspütz, dessen Linksschuss knapp am VfL-Kasten vorbeirauschte (9.). Sieben Minuten später zappelte dann aber der Ball im Gehäuse von VfL-Torwart Sebastian Pundsack. Wielspütz hatte mit einem Seitenwechsel Marten Niemeyer über die rechte Außenbahn geschickt, Niemeyers Querpass in die Mitte vollendete schließlich Sascha Abraham zum 1:0 für Oldenburg. Wildeshausens Co-Trainer Marco Elia ärgerte sich über den Freiraum Abrahams: „Jungs, im Strafraum ist Manndeckung angesagt – keine Raumdeckung“, rief er hinein.

Geschockt waren die Gastgeber jedoch nicht, fast im Gegenzug hatte Rene Tramitzke nach einem Freistoß von Storven Bockhorn die Chance zum Ausgleich, doch sein Kopfball segelte rechts vorbei (18.). Danach ließen die Gäste nichts mehr zu, agierten nach vorne aber auch mit weniger Druck, so dass es mit 1:0 für Oldenburg in die Kabine ging. In der Halbzeit stellten Bragula und Elia um, brachten Majues Gebhardt-Bauer für Rene Tramitzke. Der VfL hatte nach Wiederanpfiff mehr vom Spiel – und nach 51 Minuten die Riesen-Chance zum Ausgleich, als Bockhorn mit einem Schuss aus zehn Metern TSV-Keeper Lars Zimmermann schon bezwungen hatte – doch der heraneilende Jens Wolters klärte den Ball auf der Linie. Nur noch einmal mussten die Gäste zittern, als Gebhardt-Bauer nach einer hohen Hereingabe im Strafraum an den Ball kam, der Kugel mit der Pike jedoch nicht genügend Power mit auf dem Weg geben konnte. Somit stand das VfL-Aus fest.

Ebenfalls bitter für Wildeshausen: Alexander Kupka hatte sich bereits vor der Begegnung beim Aufwärmen das Knie verdreht: „Hoffentlich ist es nicht so schlimm“, sagte Bragula, schließlich stehe schon am Sonntag das nächste Liga-Spiel beim SV Eintracht Wiefelstede an: „Und Alex ist derzeit einer meiner wichtigsten Spieler.“

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