Erstes Ziel für die Partie bei Kickers Emden: „Wieder besser Fußball spielen“

Bragula nimmt Bockhorn in die Verantwortung

Storven Bockhorn (l.) ist in der Bringschuld: Der Mittelfeld-Routinier gehört zu den Spielern des VfL Wildeshausen, von denen laut Trainer Marcel Bragula „mehr kommen muss“. - Foto Marquart

Wildeshausen - Die 0:5-Klatsche beim TuS Bersenbrück ist kaum verdaut, da wartet auf die Landesliga-Fußballer des VfL Wildeshausen bereits „der nächste Pionierauftrag“, wie es Trainer Marcel Bragula formuliert: Seine Crew muss an diesem Sonnabend, 14 Uhr, beim BSV Kickers Emden antreten. Der Tabellendritte bildet mit Spitzenreiter TuS Bersenbrück, dem SV Bad Rothenfelde und dem TSV Oldenburg ein Quartett, das das Klassement punktgleich mit je 49 Zählern anführt.

„Wir stecken den Kopf nicht in den Sand und fahren verhalten optimistisch nach Emden“, kündigt Bragula an. Das Ergebnis sei zunächst nachranging. „Erstmal müssen wir wieder besser Fußball spielen als in Bersenbrück.“ Neben dem Zweikampfverhalten sieht er vor allem in puncto Aggressivität und Abwehrarbeit Steigerungsbedarf. „Die Mannschaft ist gefragt – ich erwarte eine Reaktion“, betont der Übungsleiter.

Besonders in die Pflicht nimmt der 41-Jährige Führungsspieler Storven Bockhorn, der am Mittwoch in Bersenbrück einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte und nach 37 Minuten ausgewechselt wurde. „Bei uns ist kein Spieler gesetzt. Ich erwarte, dass Storven Verantwortung übernimmt – er ist auch abseits des Platzes ein wichtiger Ansprechpartner für mich“, erläutert Bragula. Aber auch andere Leistungsträger wie Lukas Schneider, Lennart Flege und Jan Lehmkuhl hätten zuletzt geschwächelt: „Das sind Spieler, von denen mehr kommen muss.“

Sollten die Krandel-Kicker nicht in der Lage sein, ein paar Briketts nachzulegen, dürften sie es schwer haben, im Ostfriesland-Stadion zu bestehen. Denn die Gastgeber verfügen über eine ähnliche Qualität im Kader wie Klassenprimus Bersenbrück. Zuletzt feierten sie vier Siege am Stück. Am Mittwoch allerdings bekam das Team von Trainer Rudi Zedi beim VfL Oythe so gerade noch die Kurve: Erst durch einen späten Treffer von Sebastian Bloem (80.) und ein Eigentor von Philipp Middelkamp (83.) machten die Emder das 2:1 perfekt. Bei ihrem 4:3-Erfolg in Wildeshausen verspielten sie zunächst einen 3:1-Vorsprung, ehe Hendrik Diekmann in der Nachspielzeit der Siegtreffer gelang. „Damals haben wir die wohl beste zweite Halbzeit der Saison gespielt“, erinnert sich Bragula.

Bein ersten Aufeinandertreffen am 8. November konnten Bragula und sein Trainerpartner Marco Elia personell aber auch annähernd aus dem Vollen schöpfen. Von so einer Luxussituation sind sie momentan jedoch meilenweit entfernt. Neben den verletzten Ole Lehmkuhl, Alexander Kupka und Jan Gusfeld-Ordemann fällt auch Sebastian Bröcker (Arbeit) definitiv aus. Janek Jacobs, Maximilian Seidel und Kevin Kari sind angeschlagen – ihr Mitwirken ist mehr als fraglich. - mar

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