Bragula möchte beim SV Hansa Friesoythe „zumindest wieder punkten“

VfL reist ohne Jannik Wallner zum Aufsteigerduell

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„Hinten rechts eine Bank“: Jannik Wallner (am Ball).

Wildeshausen - Sieben Punkte und 5:1 Tore aus den jüngsten drei Partien und seit 266 Minuten ohne Gegentreffer – so darf es für den VfL Wildeshausen in der Fußball-Landesliga gerne weitergehen. „Das ist eine ordentliche Bilanz“, findet auch Marcel Bragula, „aber jede Serie kann mal reißen – das muss allerdings nicht gleich Sonntag sein.“ Beim Mitaufsteiger SV Hansa Friesoythe (Sonntag, 15 Uhr) möchte der VfL-Coach „zumindest wieder punkten“.

Da Friesoythe zum Saisonauftakt spielfrei und in den darauffolgenden Wochen immer zeitgleich mit den Krandel-Kickern im Einsatz war, konnten Marcel Bragula und sein Trainerpartner Marco Elia die Gastgeber bisher noch nicht beobachten. Immerhin konnten sie in Erfahrung bringen, dass die Crew von Hansa-Coach Hammad El-Arab geschlossen und taktisch dizipliniert auftritt.

Innenverteidiger André Thoben sammelte in der U17 des SV Werder Bremen Erfahrung in der B-Junioren-Bundesliga. Seine Teamkollegen in der Saison 2009/2010 waren unter anderem die heutigen Profis Levent Aycicek, Özkan Yildirim und Marnon Busch. Zwischen den Pfosten stand damals Niklas Hiegemann, der mittlerweile für den Kreisligisten TV Dötlingen auf Torejagd geht. Trainiert wurde die Mannschaft übrigens von Viktor Skripnik. Der mittlerweile 21-jährige Thoben gilt als äußerst kopfballstark.

Im zentralen Mittelfeld des SV Hansa ziehen Julien Renno und Kapitän Jan Büter die Fäden. „Büter ist ein guter Leader“, meint Bragula. In der Abteilung Attacke gilt das Augenmerk Lukas Ostermann. Der Knipser steuerte in der vergangenen Saison 23 Treffer zum Meistertitel in der Bezirksliga IV bei. Aktuell ist jedoch der flinke Außenstürmer Janek Siderkiewicz erfolgreichster Hansa-Angreifer. Der 19-Jährige, der vom A-Junioren-Bundesligisten SV Meppen an die Thüler Straße wechselte, erzielte allein drei der bisher sechs Friesoyther Landesliga-Tore. Mit fünf Zählern rangieren die Grün-Weißen derzeit auf dem elften Tabellenplatz.

Die zwei Ränge besser postierten Gäste erreichte in dieser Woche eine Hiobsbotschaft von Rene Tramitzke: Der Angreifer verletzte sich beim Bundeswehrsport und klagt nun über Schmerzen im Knie. „Stand jetzt ist sein Einsatz undenkbar“, berichtete Bragula Freitagmittag. Flügelflitzer Janek Jacobs plagt sich weiter mit seiner Sprunggelenksblessur herum. „Keine Chance – Junek steht nicht mal im Kader“, erläutert der Übungsleiter. Jacobs’ Vertreter Andreas Kari musste beim 3:0 gegen den TV Dinklage mit einem dicken Knöchel ausgewechselt werden. „Das ist aber nicht so schlimm. Er wird zumindest auf der Bank sitzen.“

Positive Nachrichten gibt es hingegen von Jan Gusfeld-Ordemann. Der Innenverteidiger hat seine Hüftverletzung auskuriert und auch der Knöchel ist zumindest schmerzfrei. „Die Sache mit dem Knöchel ist noch nicht völlig ausgestanden, aber Jan hat am Donnerstag angefangen zu trainieren“, erzählt Bragula.

Während Stammtorhüter Sebastian Pundsack und Mittelfeldspieler Sascha Görke rechtzeitig wieder zurück sind, verabschiedet sich nun Jannik Wallner für drei Wochen in den Urlaub. Der Rechtsverteidiger war für Bragula „die positive Überraschung der laufenden Saison“. Wallner überzeugte durch Zweikampfstärke, sicheren Spielaufbau und gute Aktionen in der Offensive. „Er war hinten rechts eine Bank“, lobt Bragula den 25-Jährigen. Außerdem muss er ohne Marco Elia auskommen, der ebenfalls Ferien macht. Dafür soll ihn Torwarttrainer Eike Bothe unterstützen, der sich „toll bei uns integriert“ hat.

mar

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