VfL Wildeshausen empfängt FC Hude

Bragula und Meyer sind als Puzzlekünstler gefordert

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Wegen seiner Knieverletzung aus der Partie gegen den WSC Frisia Wilhelmshaven wird VfL-Angreifer Christopher Kant auch das Heimspiel gegen den FC Hude verpassen.

Wildeshausen - Für einen Aufsteiger schlägt sich der FC Hude in der Fußball-Bezirksliga bislang äußerst achtbar: Nach sechs Spielen hat die Mannschaft von Trainer Lars Möhlenbrock zehn Punkte auf dem Konto und rangiert damit auf dem sechsten Tabellenplatz. „Das war absehbar“, meint jedenfalls Marcel Bragula, der Trainer des VfL Wildeshausen, vor dem Landkreisderby am Sonntag, 15 Uhr, im Krandelstadion.

Den formidablen Saisonstart des Neulings macht Bragula an mehreren Personen fest. Da ist zum einen der sportliche Leiter Torsten Voigt. „Ich kenne Torsten und weiß, dass er Ahnung vom Fußball hat“, sagt der VfL-Coach. Zum anderen sei da das „engagierte Trainerteam“ mit Lars Möhlenbrock und dessen Assistenten Sascha Stolze und Ralf Buss, das „in der Lage ist, die Mannschaft taktisch sehr variabel einzustellen“.

Nicht zuletzt bringt auch das kickende Personal beim Club aus dem Klosterort einiges an Qualität mit. Im Sommer peppte der Kreisliga-Meister seinen Kader um die starken Offensivkräfte Maik Spohler, Ole Schöneboom und Torben Liebsch mit einigen Neuzugängen auf. Neben Marvin Müller und Sirus Timouri aus dem eigenen Nachwuchs, Marko Schrank und Jannik Schrank (beide TSV Ganderkesee), Andy Brinkmann (SF Wüsting), Dennis Lange (TuS Vielstedt) sowie Nico Faulhaber (TuS Heidkrug) kam in Timo Hertlein vom Bremen-Ligisten BTS Neustadt ein guter Torhüter. Königstransfer war jedoch Mohamed Alawie. Der 28-jährige Angreifer ging zuletzt für den Ligarivalen BW Bümmerstede auf Torejagd, sammelte davor aber auch schon Landesliga-Erfahrung beim TSV Oldenburg und den Kickers Wahnbek.

„Hude hat einen guten Teamgeist, spielt mit hohem Einsatz, ist sehr robust und arbeitet aggressiv gegen den Ball“, hat Bragula bei seinen Spielbeobachtungen registriert. Seine Crew werde „eine richtig harte Nuss“ knacken müssen.

Doch bei allem Respekt vor dem Gegner – sollten die Krandel-Kicker ihre Form aus den jüngsten Partien konserviert haben, sind sie der klare Favorit. „Wir wollen da weitermachen, wo wir in den letzten Wochen aufgehört haben“, betont Bragula. Zwar bot der Vizemeister in Wiefelstede zuletzt allenfalls eine solide Leistung. Dennoch mit 4:0 zu gewinnen, zeugt schon von Klasse.

„Diesmal sind wir auch als Trainerteam gefordert, weil wir puzzeln müssen“, sagt Bragula. Dem 44-Jährigen und seinem „Co“ Patrick Meyer fehlen einige Urlauber. Außerdem konnte Christopher Kant wegen seiner Knieverletzung, die er sich beim 6:1 über den WSC Frisia Wilhelmshaven zugezogen hatte, weiterhin nicht trainieren. Der Offensivmann fällt ganz sicher aus. „Aber so lange wir 14 Spieler haben, gibt es keinen Grund zum Klagen“, meint Bragula.

Für das Abschlusstraining hat der Übungsleiter vor allem „taktische Dinge“ auf die Agenda gesetzt, „damit wir nicht überrascht werden“. Letztlich wolle sich der VfL jedoch nicht komplett nach dem Gegner ausrichten. „Wir spielen im eigenen Stadion und wollen unsere Spielweise durchdrücken“, bekräftigt Bragula. 

mar

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