VfL Wildeshausen auch in der kommenden Saison mit bewährtem Trainerteam

Bragula und Meyer bleiben an Bord

Machen weiter: VfL-Chefcoach Marcel Bragula (l.) und Co-Trainer Patrick Meyer. Foto: Marquart

Wildeshausen – Die Pflöcke sind längst eingeschlagen, allerdings haben sie es beim Landesligisten VfL Wildeshausen bisher nicht an die große Glocke gehängt: „Marcel Bragula und Patrick Meyer werden auch in der kommenden Saison weitermachen. Wir sind sehr zufrieden und sehen überhaupt keine Veranlassung etwas zu ändern“, erklärte VfL-Fußballabteilungsleiter Ottmar Jöckel jetzt auf Nachfrage unserer Zeitung. Die Einigung mit dem Trainerduo hatte er bereits erzielt, bevor Chefcoach Bragula Mitte November zu seinem Bundeswehreinsatz nach Afghanistan aufgebrochen war. „Es gab nur ein Gespräch, dann war allen Beteiligten klar, dass es so weitergeht“, berichtete Co-Trainer Meyer.

„Die laufende Saison haben wir sehr gut begonnen. Zwischenzeitlich haben wir dann nicht ganz so gepunktet, wie wir es uns vorgenommen hatten. Unser Problem ist: Wir machen zu wenig Tore. Trotzdem sollte es möglich sein, dass wir die Klasse halten. Schön wäre es, wenn wir uns dauerhaft in der Landesliga etablieren könnten“, sagte Jöckel. Die Vereinbarung mit Bragula und Meyer gelte jedoch auch im Falle eines Abstiegs in die Bezirksliga.

Im Gegensatz zum Vorjahr, als er im Winter ein Angebot des Oberligisten SV Atlas Delmenhorst vorliegen hatte, sich dann aber doch für einen Verbleib bei seinem Heimatverein entschied, musste Bragula diesmal nicht lange überlegen. „Die Lage ist unverändert. Wir sind nach wie vor ein Team. Fußball ist ein intensives Hobby, das allen Beteiligten Spaß macht. In der Mannschaft herrscht Harmonie, und es gibt keinen Grund, diese Gemeinschaft auseinanderzubringen“, sagte der 45-jährige Oberstabsfeldwebel während eines Telefonats an seinem Einsatzort. Mit dem bisherigen Saisonverlauf sei er „bedingt zufrieden“. Trotz des „Wahnsinns-Massenabstiegs“ – am Ende der Spielzeit müssen sechs Teams die Klasse verlassen – ist Bragula jedoch zuversichtlich, „dass wir die Liga halten können“.

Während er noch bis in den März hinein seine Pflicht in Afghanistan erfüllt, wird sein Kompagnon die Krandel-Kicker ab kommender Woche auf die zweite Saisonhälfte vorbereiten. „Da ich nicht mehr beim Stab, sondern wieder bei der Truppe bin, ist die Personalie Patrick Meyer in Zukunft umso wichtiger“, betonte Bragula. Außerdem genieße der Co-Trainer in der Mannschaft „hohes Ansehen“, ergänzte Jöckel.

Während seine Vorgänger Marco Elia und Sven Apostel jeweils zwei Jahre an Bragulas Seite tätig waren, wird Meyer, der 2018 vom TSV Ganderkesee in den Krandel gewechselt war, in seine dritte VfL-Saison gehen. Es ist aber anzunehmen, dass auch der 30-jährige B-Lizenzinhaber irgendwann einmal selbst als Chefcoach arbeiten will. „Ich hätte es aber komisch gefunden, mich gerade jetzt neu zu orientieren, wo Marcel weg ist. Außerdem macht es mit ihm wirklich Spaß“, erläuterte der angehende Lehrer, der überdies im Sommer seine erste feste Stelle an einer Schule antreten wird.

Aber nicht nur Bragula und Meyer, sondern auch Torwarttrainer Eike Bothe und Betreuer Thomas Kupka werden dem Landesliga-Achten über das Saisonende hinaus erhalten bleiben. „Damit sind wir gut aufgestellt“, freut sich Jöckel. Er möchte außerdem Lennart Flege „gerne stärker einbinden“. Der ehemalige Abwehrchef unterstützt Meyer während Bragulas Abwesenheit bei der Trainingsarbeit. „Allerdings haben wir noch keine genaue Position definiert“, meinte der VfL-Fußballboss.  mar

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