Freiluftsportanlagen in Niedersachsen dürfen wieder genutzt werden

Bragula hofft auf schnelles „Go“

Los geht’s: Im Krandelstadion darf wieder Sport getrieben werden. Foto: Marquart

Wildeshausen – Das Warten hat ein Ende! Fast zwei Monate mussten zahlreiche Freizeitsportler wegen der Coronapandemie auf ihr Hobby verzichten. Seit Mittwoch kann es auf den Freiluftsportanlagen in Niedersachsen, also auch im Landkreis Oldenburg, wieder losgehen! Endlich, werden sich viele denken.

Die niedersächsische Landesregierung hatte mitgeteilt, dass Sportarten, die draußen und ohne direkten Körperkontakt betrieben werden können, ihren Trainingsbetrieb aufnehmen dürfen. Dazu gehören etwa Leichtathletik, Tennis, Golf oder Reiten. Aber auch Training in Mannschaftssportarten wie Fußball ist nicht mehr ausgeschlossen, wenn alle Vorgaben eingehalten werden (können) und entsprechende Formate für die Einheiten (etwa Kleingruppentraining) vorliegen. Die finale Entscheidung, welche Sportstätten wieder öffnen, treffen die Eigentümer.

„Ich freue mich sehr darüber, dass der Betrieb und die Nutzung von Sportanlagen im Freien wieder möglich sind“, sagte Boris Pistorius. Niedersachsens Minister für Inneres und Sport wies explizit auf die Bedeutung der Einhaltung der Hygienevorschriften hin. „Nur, wenn es uns gemeinsam gelingt, die Infektionszahlen niedrig zu halten, wird die Öffnung von Dauer sein“, betonte Pistorius.

Für alle Sportler gilt, die ohnehin aus dem aktuellen Corona-Alltag bekannten Vorschriften zu beachten: ein Mindestabstand, kein Körperkontakt, regelmäßige Handdesinfektion und so weiter. Die Umkleiden und Duschen sowie Vereinsheime und Gastronomien bleiben allerdings auch weiterhin geschlossen. Zuschauer sind beim Training nicht erlaubt.

Auch das metallene Eingangstor des Krandelstadions bleibt nicht mehr länger verschlossen. Im Infokasten am Zaun hängt das mehrseitige Hygienekonzept des Niedersächsischen Fußballverbandes aus. „Wer laufen will, kann laufen“, sagt Ottmar Jöckel, der Fußballabteilungsleiter des VfL Wildeshausen. Auch die einladend grün daliegenden Rasenflächen sollen in Kürze wieder genutzt werden. „An diesem Samstag werden wir mit den Trainern der vier Herren- und zwei Damenmannschaften sowie den Verantwortlichen des Jugendbereichs zusammenkommen und die Verhaltensregeln besprechen“, kündigt Jöckel an. Bei dieser Gelegenheit dürfte auch der genaue Termin festgezurrt werden, ab wann wieder gekickt werden kann. Allerdings dämpft der VfL-Fußballboss die Erwartungen: „Wir werden nicht mit 20 Leuten trainieren können.“

Trotzdem sehnt Marcel Bragula die Wiederaufnahme des Übungsbetriebs herbei. „Wir müssen wieder auf den Platz, selbst wenn es nur in Kleingruppen ist und keine Spiel- und Wettkampfformen möglich sind“, sagt der Coach der Wildeshauser Landesliga-Mannschaft. Es sei wichtig, dass alle Vorschriften eingehalten werden: „Da sind wir als Trainer gefordert.“ Außerdem sucht er nach adäquaten Übungen, „damit wir loslegen können, wenn wir das Go von der Vereinsführung bekommen“.

Wer die Beachsportanlage nutzen möchte, muss sich indes noch etwas gedulden. Die Eröffnung sei für den 25. Mai geplant, erklärte der VfL-Vorsitzende und Krandelverwalter Wolfgang Sasse auf Nachfrage.  mar/mr

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