Bragula hofft auf Schneider und „Fremdhilfe“ aus der U 23

Oster-Doppelpack: VfL trifft auf WSC Frisia Wilhelmshaven und BW Bümmerstede

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Gibt Lukas Schneider grünes Licht für einen Einsatz am Osterwochenende? 

Wildeshausen - Das jüngste 2:2 gegen den SV Eintracht Wiefelstede sorgte beim Bezirksligisten VfL Wildeshausen für lange Gesichter. „Neben dem Ergebnis vor allem durch die Art und Weise, wie wir in der ersten Halbzeit Fußball gespielt haben“, sagt VfL-Coach Marcel Bragula. Am Osterwochenende haben seine Mannen gleich zweimal Gelegenheit es besser zu machen. Zunächst im Heimspiel gegen den WSC Frisia Wilhelmshaven (Sonnabend, 14.30 Uhr), dann in der Auswärtspartie bei BW Bümmerstede (Montag, 15 Uhr).

In diese Begegnungen wird auch Bragulas Analyse des Wiefelstede-Matches einfließen. Ergebnis: „Die Defensive war zu lax.“ Denn während sich die Krandel-Kicker im zweiten Durchgang steigerten und sich rund ein halbes Dutzend guter Möglichkeiten erspielten (Bragula: „Da war sehr viel gutes dabei“), schoss Wiefelstede insgesamt dreimal aufs VfL-Tor, zweimal mit Erfolg. „Das darf nicht sein“, hadert Bragula. Besonders ärgerte ihn der späte Ausgleich durch Christoph Oltmanns (88.), auch vor dem Hintergrund der vorangegangenen 0:1-Pleite gegen den SV Wilhelmshaven, die Sergej Müller durch seinen Treffer in der Nachspielzeit besiegelt hatte (90.+2). „Dadurch haben wir insgesamt drei Punkte hergeschenkt – das kann ich so nicht akzeptieren“, moniert Bragula.

Inzwischen hat er an den entsprechenden Stellschrauben gedreht. Nur an einem Punkt kann er nicht ansetzen. „Personell können wir nichts ändern“, berichtet Bragula. Die ohnehin schon „ellenlange Ausfallliste“ habe sich durch Krankheiten und Urlaube nochmal verlängert. „Aus eigener Kraft bekommen wir keinen Kader zusammen“, schildert der 43-Jährige. Deshalb will er sich „Fremdhilfe“ bei der U 23 holen. „Da gibt es zwei, drei Kandidaten, die infrage kommen. Außerdem werde ich mit Lukas Schneider sprechen, ob es bei ihm auch ohne Training funktioniert.“

Keine guten Voraussetzungen – besonders nicht für das Aufeinandertreffen mit dem WSC Frisia Wilhelmshaven. Die Jadestädter rangieren als Tabellenvierter direkt hinter dem VfL. Die Crew von Trainer Sebastian Block hat nur zwei Punkte weniger auf dem Konto, aber auch schon vier Spiele mehr absolviert. „Das ist eine Topmannschaft, die ihre Stärken im Umschaltspiel hat“, weiß Bragula. Die WSC-Angreifer Tim Rister (10 Saisontreffer) und Julian Mülder (9) bezeichnet er gar als „das beste Sturmduo der Liga“. Die ohnehin schon zweikampfstarke Frisia-Defensive ist durch Winterneuzugang Melvin Lamberty (kam vom Stadt- und Ligarivalen SV Wilhelmshaven) noch robuster geworden.

Auch BW Bümmerstede hat sich in der Winterpause beim SVW bedient und Mohamed Alawie an den Dwaschweg geholt. „Ein guter Mittelstürmer“, urteilt Bragula. Alawie erzielte beim jüngsten 1:3 gegen den TSV Abbehausen seinen ersten Treffer für die Blau-Weißen. Der Tabellenelfte hat nach gutem Saisonstart ziemlich nachgelassen und wartet nun schon seit fünf Spielen auf einen Sieg. 

 mar

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