Bragula hält Abbehausen für stärker als es der Tabellenplatz vermuten lässt

„Ein hartes Stück Arbeit“

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Wieder mit von der Partie: TVN-Akteur Bastian Carsten-Frerichs hat seine Verletzung auskuriert.

Wildeshausen - Der jüngste 1:0-Last-Minute-Sieg gegen Sande hat bewiesen, dass die Wildeshauser Bezirksliga-Fußballer auch „dreckig“ gewinnen können. Gut zu wissen. Denn heute Abend (20 Uhr) kommt der TSV Abbehausen ins Krandelstadion. Derzeit sind die Kicker aus dem Vorort Nordenhams zwar nur auf Rang zwölf platziert, aber Marcel Bragula weiß: „Sie haben deutlich mehr Qualität als es ihr jetziger Tabellenplatz vermuten lässt“, sagt der VfL-Coach: „Das wird ein hartes Stück Arbeit.“

Der 40-Jährige erwartet eine andere Partie als zuletzt gegen Sande oder davor gegen Ahlhorn (4:1). „Abbehausen ist keine Truppe, die sich mit acht Mann hinten reinstellt und Beton anrührt“, sagt Bragula. Er spricht aus Erfahrung. Denn bereits in der vergangenen Saison machte der TSV den VfL-Kickern das Leben schwer. Gleich zwei Mal: Auswärts kamen die Krandelkicker nicht über ein 2:2 hinaus, zu Hause gab es einen hart-umkämpften 3:2-Sieg.

In der diesjährigen Runde kommen die Akteure von Trainer Hans-Jürgen Immerthal aber nicht richtig in die Puschen. In 13 Spielen gab es lediglich drei Siege – und diese nur gegen Teams, die unter Abbehausen platziert sind. Dass der TSV aber auch in der Lage ist, vermeintlich stärkeren Mannschaften Paroli zu bieten, zeigte sich im Pokal. Dort schmiss Abbehausen den derzeitigen Bezirksliga-Tabellenführer Atlas im Elfmeterschießen raus. Auch im späteren Liga-Spiel hatten die Delmenhorster arge Probleme mit dem Immerthal-Team, erzielten erst kurz vor Schluss den 2:1-Siegtreffer.

Als Schlüsselspieler bei Abbehausen hat Bragula Ruben Rebmann ausgemacht. „Er zieht im Mittelfeld die Fäden“, weiß der VfL-Coach. Rebmanns erste Anspielstation ist häufig Dominik Juhrs, der mit bisher fünf Treffern der torgefährlichste TSV-Akteur ist. Aus den Augen verlieren sollten die Wildeshauser aber auch nicht Julian Haselmann, der in der vergangenen Saison schon zweifach gegen den VfL traf. Daniel Pasker wird nicht helfen können, gegen die TSV-Stürmer zu verteidigen. „Er wird langsam zu unserem Sorgenkind“, bedauert Bragula den verletzungsbedingten Ausfall seines Abwehrchefs: „Bei ihm ist derzeit weder an Trainings- noch an Spielbeteiligungen zu denken.“ Zumindest können Jannik Wallner und Tobias Kern wieder trainieren.

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