VfL Wildeshausen II präsentiert sich gestern Abend in Stenum ganz schwach

Bragula-Elf uninspiriert – 0:2

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Besser nicht hinsehen! Wildeshausens Kapitän Philipp Stangneth (l.) im Kopfballduell mit Stenums Marten Michael. ·

Stenum - Blutleer, uninspiriert, ja fast schon lustlos – so präsentierte sich der Fußball-Kreisligist VfL Wildeshausen II gestern Abend im Auswärtsspiel beim VfL Stenum. Trotz einer Leistungssteigerung in Halbzeit zwei verlor die Mannschaft von Trainer Marcel Bragula am Ende verdient mit 0:2 (0:2). Da der Coach berufsbedingt erst kurz vor der Pause am Stenumer Kirchweg eintraf, blieb ihm das Schlimmste erspart.

Hatte Bragula zuletzt die rustikale Spielweise der ersten Gegner Tungeln und Berne kritisiert, so war es diesmal seine Mannschaft, die bisweilen kräftig hinlangte. So hätte sich Pascal Hesselmann nicht beschweren können, wenn er kurz nach dem Anpfiff für ein hartes Einsteigen gegen Julian Dienstmaier an der Seitenlinie die Rote Karte gesehen hätte. Schiedsrichter Frank Dobroschke (Delmenhorster BV) beließ es bei Gelb, während Stenums Kapitän wenig später mit einem dicken Knöchel vom Platz humpelte (11.).

Nach vorne spielten die Krandel-Kicker ideenlos, hinten agierten sie sorglos: So durfte Rouven Heidemann einfach mal draufhalten, und der Ball schlug direkt neben dem Pfosten zum 1:0 ein (16.). Heidemann sorgte mit einem sicher verwandelten Foulelfmeter auch für den 2:0-Halbzeitstand (39.): Kai Meyer hatte den Laufweg von Lukas Schwieters gekreuzt, der den Ball gut mitgenommen hatte. „Die erste Halbzeit kann man nicht entschuldigen“, sagte Dirk Lenkeit.

Nach der Pause sah Wildeshausens Co-Trainer eine „deutliche Steigerung“ und auch ein paar Chancen seiner Mannschaft. Doch Zählbares sprang dabei nicht heraus. · mar

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