TV Neerstedt verliert ohne Eike Kolpack mit 22:27 beim Spitzenreiter

Bolz sorgt für Entscheidung

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Torben Kruse (beim Wurf) übernahm Verantwortung und erzielte sieben Treffer.

Neerstedt - Bei den Spitzenteams gibt es für die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt im Moment einfach nichts zu holen. Ohne ihren verletzten Shooter Eike Kolpack verlor die Mannschaft von Trainer Dag Rieken beim Tabellenführer HSG Schwanewede/Neuenkirchen mit 22:27 (9:14).

Die Anfangsminuten in der „Heide-Hölle“ prägten die Abwehrreihen und die Torhüter Daniel Sommerfeld (HSG) und Christoph Kuper. Nach dem 3:1 (6.) konnte sich der Spitzenreiter vor 280 Zuschauern auf 6:2 (10.) absetzen. Doch Neerstedt verkürzte auf 5:6 (12.).

Danach schlossen die Gäste im Angriff aber zu schnell ab und mussten nach der Hinausstellung von Stefan Timmermann (16.) für zwei Minuten in Unterzahl agieren. Dadurch zogen die „Schwäne“ über 10:7 (22.) auf 14:9 zur Pause davon. Bereits da machte sich die dünne Personaldecke der Neerstedter bemerkbar.

Nach dem Seitenwechsel drückte die HSG weiter aufs Tempo und bestrafte jeden Fehler der Grün-Weißen mit einem erfolgreichen Konter. In der Abwehr hatten die Neerstedter ihre liebe Not mit Kreisläufer-Kraftpaket Ole Harms (sechs Treffer). Beim 22:14 (43.) nahm Dag Rieken eine Auszeit und brachte Tristan Depenbrock für Kuper im Tor. Durch einen Doppelschlag des starken Torben Kruse und Rückraumspieler Björn Schilke, der sich mit Jan Busse den Kreisläufer-Job teilte, kämpften sich die Gäste auf 21:24 heran (53.). Doch Linkshänder Dennis Bolz sorgte mit dem 25:21 (57.) für die Entscheidung und dafür, dass die HSG weiterhin seit rund einem Jahr vor eigener Kulisse ungeschlagen ist.

„Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat gekämpft. Trotzdem waren wir im Abschluss zu unkonzentriert“, sagte Dag Rieken, der nun auf die Rückkehr von Malte Kasper und Eike Kolpack hofft. Während Kasper immer noch an einem Fingerbruch laboriert, hatte sich Kolpack den Rücken verdreht, so dass er sich kaum bewegen konnte. Ihr Einsatz wäre im Heimspiel gegen den VfL Fredenbeck II (Sonnabend, 12. Oktober, 19.30 Uhr) immens wichtig, um mit einer weiteren Pleite nicht noch mehr Boden zu verlieren. · wz

TV Neerstedt: Kuper (bis 43.), Depenbrock (ab 43.) - T. Kolpack (1), Schützmann (1), Kruse (7), Carsten-Frerichs (3), Busse, Timmermann (5), Schilke (3), Schulenberg (2/1).

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