Rückkehrer muss nach einjähriger Fußballpause noch an seiner Fitness arbeiten

Bockhorn will beim VfL ein neues Kapitel schreiben

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Nach sechs Jahren wieder beim VfL Wildeshausen: Mittelfeldspieler Storven Bockhorn. ·

Wildeshausen - Von Sven Marquart. Der verlorene Sohn ist wieder da: Mit dem Abstieg aus der Fußball-Bezirksliga und einigen Nebengeräuschen hatte Storven Schlicker den VfL Wildeshausen am Ende der Saison 2007/2008 verlassen. Jetzt, sechs Jahre später, ist Storven Bockhorn, wie er inzwischen heißt, zu seinem Stammverein zurück gekehrt.

Nach seinem Abschied aus der Wittekindstadt spielte Storven Bockhorn für den TuS Emstekerfeld, den VfB Oldenburg, den VfL Oythe, den Brinkumer SV und den Bremer SV. Aus beruflichen Gründen hatte er zuletzt ein Jahr pausiert. „Aber es war klar, dass ich wieder Fußball spielen werde“, erzählt der 28-Jährige. „Und nachdem ich in die Heimat zurück gekehrt bin, musste ich nicht lange überlegen, dass ich wieder zum VfL gehe“, erklärt der Colnrader.

Weil er zuletzt vereinslos war, ist er sofort spielberechtigt. Bereits am vergangenen Wochenende kam er sowohl in der zweiten als auch in der ersten Mannschaft zum Einsatz. Im Spiel der Reserve gegen den VfL Stenum leistete Bockhorn die Vorarbeit zum 2:2 durch Kai Schmale und versetzte Trainer Marcel Bragula ins Schwärmen: „Eine Traumvorlage!“

Tags darauf durfte der Mittelfeldspieler beim 4:2 in Rastede eine Viertelstunde Bezirksliga-Luft schnuppern. Anschließend lobte Coach Jörg Peuker das Spielverständnis und die Übersicht des Rückkehrers. „Weil Marcel Hesselmann nicht da ist, werden wir ihn auch in den letzten drei Saisonspielen dazu nehmen“, kündigte Peuker an.

„Ich bin von der Mannschaft gut aufgenommen worden“, berichtet Storven Bockhorn. „Der Einsatz bei der Zweiten hat mir gut gefallen, und dass ich gleich bei der Ersten mitwirken durfte, hat mir gut getan und mich aufgebaut.“ Nach der langen Pause müsse er noch an seinem Fitnesszustand arbeiten. „Aber ich weiß, was zu tun ist, damit ich zur neuen Saison topfit bin.“

In der Viererkette, auf den Außenbahnen im Mittelfeld und bei einem Freunschaftskick sogar mal im Tor – Storven Bockhorn hat schon alle möglichen Positionen bekleidet. „Ich habe nichts dagegen, außen oder in der Innenverteidigung zu spielen, aber eigentlich sehe ich mich in der Zentrale. Ich versuche, das Spiel an mich zu reißen und zu lenken“, erklärt der vielseitige Akteur.

Dem steht nichts mehr entgegen. Die Unstimmigkeiten wegen seines Abgangs habe er mit VfL-Fußballabteilungsleiter Ottmar Jöckel geklärt. „Die Sache ist aus dem Weg geräumt – jetzt schreiben wir ein neues Kapitel“, bekräftigt Storven Bockhorn. Der Anfang sei gemacht und wecke Lust auf mehr. „Man kennt das Klima und das Umfeld – nur viele Gesichter sind neu“, meint Storven Bockhorn. Während seiner ersten Wildeshauser Zeit spielte er immerhin schon mit Sebastian Pundsack, Kai Meyer, Daniel Pasker und Matthias Ruhle zusammen.

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