Bockhorn krönt seine starke Leistung gegen Ahlhorner SV mit zwei Treffern

Gebhardt-Bauer bringt 4:1-Derbysieg auf den Weg

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Traf gegen seinen Ex-Club: Wildeshausens Majues Gebhardt-Bauer (am Ball).

Ahlhorn - Üppig waren die Spielanteile von Majues Gebhardt-Bauer beim Fußball-Bezirksligisten VfL Wildeshausen zuletzt nicht gerade. Doch im Derby bei seinem Ex-Verein Ahlhorner SV durfte der 26-Jährige von Beginn an stürmen – und brachte mit dem frühen Führungstreffer den 4:1 (3:0)-Erfolg auf den Weg.

„Diese Aspekte gehen einem als Trainer natürlich durch den Kopf“, sagte VfL-Coach Marcel Bragula. „Aber Majues hat sich den Einsatz durch gute Trainingsleistungen verdient und mit einer starken ersten Halbzeit gerechtfertigt. Dass er gegen seinen alten Verein getroffen hat, ist natürlich schön für ihn.“

Die Gäste zeigten sich von ihrer ersten Saisonniederlage, dem 2:4 gegen den TuS Obenstrohe, bestens erholt und boten zumindest im ersten Abschnitt ansehnlichen Kombinationsfußball. Dabei kamen die Wildeshauser oft über ihre schnellen Außen. Nicht von ungefähr leistete Ole Lehmkuhl mit einer Flanke die Vorarbeit für Majues Gebhardt-Bauer, der aus acht Metern zum 1:0 einköpfte (7.).

Per Fallrückzieher erhöhte Storven Bockhorn auf 2:0 (13.). „Das hat er technisch ganz fein gelöst“, schwärmte Marcel Bragula. Bockhorn, diesmal bester Wildeshauser, krönte seine starke Vorstellung anschließend mit dem 3:0, als er den Ball überlegt aus 13 Metern über ASV-Keeper Sebastian von Behren hinweg ins Netz köpfte (31.).

Ahlhorns Trainer Detlef Blancke hatte in der ersten Halbzeit einen Klassenunterschied ausgemacht: „Da hat man deutlich gesehen, wer in der Tabelle oben und wer unten steht. Sie haben uns schön auseinander gespielt. Besonders die Außen hatten richtig gutes Tempo.“

Doch nach Wiederanpfiff verloren die Gäste total den Faden. „Völlig unverständlich!“, schimpfte Marcel Bragula. Die Quittung servierte seinem Team Pierre Ritter, der einen 20-Meter-Freistoß zum 1:3 in den Winkel setzte (72.). „In dieser Phase haben wir um das Gegentor gebettelt. Vielleicht waren wir ein bisschen zu selbstzufrieden“, ärgerte sich Bragula.

Der neunte Saisonsieg seiner Crew geriet jedoch nie in Gefahr. Im Gegenteil: Ole Lehmkuhl (Pfostentreffer), Janek Jacobs und Kai Schmale hätten das Resultat sogar in die Höhe schrauben können, ehe Schmale nach Vorarbeit von Maximilian Seidel mit einem trockenen Schuss aus zwölf Metern das 4:1 erzielte (89.).

„Ein hochverdienter Derbysieg – darüber kann es keine zwei Meinungen geben“, urteilte Marcel Bragula. Und Detlef Blancke pflichtete ihm bei: „Wildeshausen kann nicht unser Maßstab sein. Wir müssen die Punkte gegen Mannschaften holen, die mit uns auf einer Ebene sind.“

mar

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