„Blauäugig in der Abwehr“ / TSG-Torfrau Jana Andresen pariert vier Siebenmeter

Steinberg-Sieben zahlt weiter Lehrgeld – 22:30

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Handelte sich wegen Meckerns eine Zwei-Minuten-Strafe ein: Alexandra von Brackel (r.).

Wildeshausen - Die Handballerinnen der HSG Harpstedt/Wildeshausen zahlen nach dem Aufstieg in die Weser-Ems-Liga weiter Lehrgeld: „Wenn man die Bälle an den Gegner verteilt, kann man nicht gewinnen“, sagte HSG-Trainer Udo Steinberg nach dem 22:30 (13:15) gegen die TSG Hatten-Sandkrug.

Der Neuling konnte nicht an die gute Abwehrleistung vom Saisonauftakt gegen TuRa Marienhafe (24:26) anknüpfen. Stattdessen ließen sich die Gastgeberinnen ein ums andere Mal auf ihrer rechten Deckungsseite wegsperren. Während eines Teamtimeouts sprach Udo Steinberg dieses Manko an. Das zeigte Wirkung. Seine Crew verkürzte vom 7:14 (23.) bis auf 12:14 (28.) und war zur Pause wieder dick im Geschäft.

Allerdings leistete sich die HSG nach Wiederbeginn drei eklatante Fehler und geriet wieder mit fünf Toren ins Hintertreffen (15:20/36.). Beim 22:25 (53.) hatte sich die Steinberg-Sieben erneut zurückgekämpft. „Aber immer, wenn wir auf zwei Tore herankommen hätten können, haben wir einen Siebenmeter verworfen“, ärgerte sich der Coach. Insgesamt scheiterten seine Schützlinge vier Mal mit Strafwürfen an der glänzend haltenden TSG-Torfrau Jana Andresen.

Als Anna Görke eine Zwei-Minuten-Strafe erhielt, meckerte Alexandra von Brackel – und durfte ihrer Mannschaftskollegin auf der Strafbank Gesellschaft leisten. „In doppelter Unterzahl hatten wir keine Chance, weiter ranzukommen“, meinte Udo Steinberg. „Die Niederlage ist eigentlich zu hoch ausgefallen – drei Tore hätten es auch getan, aber dann darf man in der Abwehr nicht so blauäugig rumlaufen.“

mar

HSG Harpstedt/Wildeshausen: M. Krieger, N. Schröder, Jarren - Wolter (5), F. Schröder, Görke (2), Kniffki (2), Wachsmann (5), Schaper (4), von Brackel (3/2), Siemer, Abeln (1), Neuhaus, Idel.

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