6:3 im Bezirkspokal beim FC Rastede

VfL holt drei Mal Rückstand auf

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Zwei Vorlagen, ein Tor: Sascha Görke (r.) hatte großen Anteil am 6:3-Erfolg des VfL Wildeshausen.

Wildeshausen - In einem wahren Pokalfight hat sich Fußball-Bezirksligist VfL Wildeshausen gestern Abend beim Ligarivalen FC Rastede durchgesetzt und die nächste Runde des Bezirkswettbewerbs erreicht. Am Ende stand ein vom Ergebnis klares 6:3 (2:2), das dem über weite Strecken engen Spielverlauf nicht so ganz gerecht wurde. Die Krandel-Kicker gewannen damit zum zweiten Mal innerhalb von fünf Tagen gegen die „Löwen“: Am Sonntag hatte es im Liga-Spiel einen 4:2-Erfolg gegeben.

Marcel Bragula hatte also eigentlich Grund zur uneingeschränkten Freude, doch der VfL-Coach fand trotzdem ein Haar in der Suppe: „Ein 6:3 im Fußball ist ein Ergebnis, mit dem ich nichts anfangen kann. Mir wäre ein 2:0 lieber gewesen.“

Der Trainer hatte seine Mannschaft im Vergleich zu Sonntag auf sechs Positionen verändert – möglicherweise ein Grund, warum die Gäste im ersten Durchgang überhaupt nicht ins Spiel fanden. „Wir haben viele individuelle Fehler gemacht, wir waren nicht richtig da“, monierte Bragula.

Zum Glück für seine Crew wussten die Hausherren das nicht wirklich zu nutzen. Zwar gingen sie zwei Mal durch Malte Schwerdtfeger per direktem Freistoß (12.) und Tobias Büsing (27.) in Führung, doch den Gästen gelang jeweils prompt der Ausgleich. Majues Gebhardt-Bauer mit einem herrlichen Dropkick aus 20 Metern (13.) und Storven Bockhorn (29.) hießen die Torschützen.

Nach dem Seitenwechsel kam der VfL wie verwandelt aus der Kabine und bestimmte nun die Partie. Aber wie aus dem Nichts gelang Büsing die erneute Führung für Rastede – 3:2 (55.). Doch abermals ließen sich die Gäste vom Rückstand nicht beirren, und nach einer starken Einzelaktion markierte Sascha Görke das 3:3 (68.).

Jetzt spielte nur noch Wildeshausen. Einen schönen Spielzug über den eingewechselten Nico Krumdiek veredelte Dennis Schröder zur ersten Führung der Gäste (77.). Und sie legten nach: Erst bediente Görke Joker Krumdiek (82.), sechs Minuten später assistierte er Storven Bockhorn, der mit seinem zweiten Treffer alles klar machte. Am Ende zeigte sich auch Marcel Bragula versöhnlich: „In der zweiten Halbzeit haben wir das annähernd so gemacht, wie wir uns das vorstellen. Wir waren spielbestimmend, und haben die Tore schön rausgespielt.“

kal

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