Wildeshauser verlieren beim ersatzgeschwächten SV 28 Wissingen II mit 5:9

VfL benötigt Schützenhilfe

Punktegarant: Frank Schröder war an drei Wildeshauser Zählern beteiligt. Foto: Westermann

Wildeshausen – Chance verpasst: Mit 5:9 scheiterten die Herren des VfL Wildeshausen im Abstiegskampf der Tischtennis-Bezirksoberliga beim ersatzgeschwächten SV 28 Wissingen II und müssen so als Achter unverändert heftig um den Klassenerhalt bangen. Die direkte Rettung ist ohnehin nicht mehr möglich, und selbst den Relegationsplatz haben die Huntestädter noch keineswegs in der Tasche.

Entsprechend verstimmt wirkte VfL-Routinier Helmut Rang nach der Partie: „Da Wissingen mit zwei Ersatzspielern angetreten ist, hätten wir eigentlich punkten müssen. Jetzt sind wir auf Schützenhilfe aus Laxten und Emslage angewiesen. Ansonsten zieht Ankum noch an uns vorbei.“

Stimmt, da Wildeshausen zum Saisonkehraus gegen Klassenprimus SV Bawinkel chancenlos bleiben dürfte, darf der Vorletzte SV Quitt Ankum aus seinen beiden letzten Partien höchstens noch einen Zähler holen. Ansonsten wäre Wildeshausens Abstieg besiegelt. Allerdings haben sich die Kreisstädter diese ungünstige Ausgangsposition selbst zuzuschreiben. Schließlich musste Wissingen auf seine Nummer zwei und drei verzichten, während Wildeshausen mit voller Kapelle antrat.

Doch selbst diesen Vorteil nutzten die Gäste nicht aus. Ein Grund: Der VfL kam einmal mehr miserabel aus den Startlöchern. Zwar punkteten Carsten Scherf/Frank Schröder als neues Einserdoppel, doch dafür zogen Guido Grützmacher/Helmut Rang knapp den Kürzeren, und Fabian Rang/Martin Hakemann verschenkten gegen das SVW-Duo Jannis Kameier/Marcel Kameier gar eine 2:0-Satzführung. Und ähnlich schlecht ging es für die Wildeshauser auch weiter: Routinier Rang scheiterte klar an Torsten Potthoff, und VfL-Spitzenspieler Grützmacher bekam gegen den aufgerückten Leon Behrensen keinen Zugriff.

Doch zumindest einmal bäumten sich die Gäste noch auf. Erst fertigte Schröder in drei Sätzen Hans-Joachim Schmidt ab, dann erkämpfte Scherf nach einem 0:2-Satzrückstand gegen Jannis Kameier noch ein 3:2. Nun noch zwei Siege gegen Wissingens Ersatzleute – und der VfL Wildeshausen hätte den Spieß zur erstmaligen Führung umgedreht.

Zum Leidwesen der Gäste ging diese Rechnung aber nicht auf. Nacheinander zogen Hakemann und Fabian Rang relativ deutlich den Kürzeren, so dass die Hausherren zur Halbzeit schon mit 6:3 in Front lagen. Natürlich war das bereits mehr als die Vorentscheidung. Zumal den beiden deutlichen Schlappen von Grützmacher und Scherf lediglich der Viersatztriumph von Helmut Rang über Behrensen gegenüber stand.

Nun durfte rein gar nichts mehr schief gehen – und tatsächlich brachte der bärenstarke Schröder den Tabellenachten auf 5:8 heran. Noch lebten die Huntestädter also, doch zum gebrauchten Tag des VfL passte die folgende unglückliche 11:13-Fünfsatzpleite von Youngster Fabian Rang gegen Marcel Kameier zum 5:9-Endstand. Keine Frage, die Luft wird ab sofort für Wildeshausen immer dünner.  drö

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