Mittelfeldspieler des VfL Wildeshausen erzielt gegen TV Esenshamm zwei Treffer

Benjamin Bohrer bleibt bei Hitzeschlacht eiskalt – 3:1

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Mann des Spiels: Benjamin Bohrer (r.) erzielte zunächst den Ausgleich und verwandelte dann einen Foulelfmeter, den er selbst heraus geholt hatte, zum 2:1. ·

Wildeshausen - Von Sven MarquartMit starken Leistungen während der Saisonvorbereitung hatte sich Benjamin Bohrer beim Fußball-Bezirksligisten VfL Wildeshausen für einen Platz in der Startelf empfohlen. Und tatsächlich: Beim Anpfiff der Partie gegen den TV Esenshamm stand der 24-jährige Mittelfeldspieler auf dem Rasen, während Matthias Ruhle auf der Bank saß. Das könnte auch in den nächsten Partien so sein, denn Bohrer rechtfertigte seinen Einsatz beim 3:1 (0:1)-Erfolg mit zwei Treffern.

VfL-Trainer Klaus Ebel musste nach dem Abpfiff erst einmal tief durchatmen. „Wir waren die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen. Aber wenn Bünyamin Kapakli das 2:0 macht, wäre es schwer geworden.“ Eben jener Kapakli hatte auch schon das 1:0 erzielt (14.), nachdem Rene Tramitzke zunächst auf der anderen Seite die mögliche Führung für die Gastgeber ausgelassen hatte (6.).

Fortan rannte der Vizemeister mit großem Aufwand dem Rückstand hinterher – bei der Hitze keine Spaßveranstaltung. Chancen zum Ausgleich hatten die Krandel-Kicker zuhauf. „Aber wir haben wieder eine Menge liegen lassen“, ärgerte sich Klaus Ebel.

Erst Benjamin Bohrer erlöste den VfL-Anhang, indem er eine Vorarbeit von Maximilian Seidel zum 1:1 verwertete (54.). Nachdem Schiedsrichter Mirko Kornau (Barnstorf) Bohrer in der 62. Minute einen Foul elfmeter verweigert hatte, zeigte er kurz vor Spielende auf den Punkt, als Dario Neves-Nunes Bohrer im Sechzehner zu Fall brachte. Bohrer, der in der vergangenen Kreisliga-Saison neun von zehn Strafstößen für den VfL Wildeshausen II verwandelt hatte, zögerte keine Sekunde und schickte Mike Strahlmann eiskalt in die falsche Ecke – 2:1 (90.).

Trotzdem war für Klaus Ebel nicht Benjamin Bohrer, sondern Maximilian Seidel „mit Abstand der beste Mann auf dem Platz“. Seidel, der an nahezu jeder gefährlichen Aktion beteiligt war, krönte seine starke Leistung mit dem 3:1 unmittelbar vor dem Abpfiff.

Bereits Mittwoch, 19 Uhr, muss der VfL Wildeshausen schon wieder ran: In der zweiten Bezirkspokalrunde empfängt die Ebel-Elf den Landesligisten TuS BW Lohne, der sich in der ersten Runde mit 2:1 bei BW Lüsche durchgesetzt hatte.

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