Wildeshausen II hat im Kreisliga-Derby gegen Colnrade etwas gutzumachen

„Bei einer Niederlage ist das Fest versaut“

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Colnrades Torschütze Kay-Simon Sommerfeld (l.) lief den Wildeshausern um Tim Albus (r.) im Hinspiel ein ums andere Mal davon. ·

Wildeshausen - Drei Wochen ist es her, seit in der Fußball-Kreisliga der bis dato letzte vollständige Spieltag über die Bühne gegangen ist. Es folgten Sturm, Regen und jede Menge Absagen. Die Ansetzungen für die 20. Runde waren – zumindest bis gestern Abend – noch komplett.

Sehr zur Freude von Marcel Bragula. „Ich will immer spielen“, erklärte der Trainer des VfL Wildeshausen II. Seine Mannschaft habe letztmals beim 2:2 gegen RW Hürriyet „draußen auf dem Platz“ gestanden und anschließend nur noch im Ahlhorner Soccerland trainiert. Kein Zustand, findet Bragula. Der 39-Jährige hofft deshalb stark, dass das Derby gegen den SC Colnrade (heute, 19.30 Uhr) stattfindet.

Nicht nur im Hinblick auf die vielen drohenden Nachholspiele – die Wildeshauser haben nach dem 0:3 im Hinspiel auch noch etwas gutzumachen. „Das war blamabel“, erinnert sich Bragula. Es hätte nämlich auch leicht 0:6 heißen können. Große Probleme hatten die Wildeshauser damals mit Colnrades flinken Torschützen Jörg Schliehe-Diecks, André und Kay-Simon Sommerfeld. „Das sind gute Leute – auf sie gilt es aufzupassen“, warnt Bragula.

Der Sieg sei zwar überraschend, aber selbst in der Höhe verdient gewesen, sagt Colnrades Fußballobmann Dietrich Kirchhoff: „Wir waren klar besser und haben hinten nichts zugelassen.“ Zwar sind Wildeshausen (14.) und Colnrade (15.) punktgleich mit zehn Zählern Tabellennachbarn, doch eigentlich sei der VfL „eine Mannschaft, die weiter vor uns stehen muss“, findet Kirchhoff. Das hätten die zuletzt ordentlichen Resultate gezeigt.

Sicher ist: Der Verlierer überwintert auf einem Abstiegsplatz, der Sieger über dem ominösen Strich. „Mit einem Dreier können wir schön Weihnachten feiern, bei einer Niederlage ist das Fest versaut“, meint Marcel Bragula. · mar

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