Fußball-Kreisklasse: Harpstedt gewinnt in Stenum 3:1 / Auch Colnrade und Wildeshausen siegreich

HTB befreit sich dank Nick Nolte

Jörg Schliehe-Diecks (am Ball) und der SC Colnrade enteilen der Konkurrenz. Beim 3:0-Heimsieg gegen Hude war Schliehe-Diecks an zwei Toren maßgeblich beteiligt.

Colnrade - (ll) · Aus dem 22. Spieltag der 1. Fußball-Kreisklasse gingen die drei Vertreter aus unserer Region mit drei Siegen hervor. Der SC Colnrade setzte mit 3:0 (1:0) unwiderstehlich seinen Siegeszug über den FC Hude II fort. Die Reserve des Harpstedter TB verbuchte beim VfL Stenum III mit 3:1 (0:1) ihren dritten Saisonsieg. Mit 3:0 (3:0) entledigte sich „Die Dritte“ des VfL Wildeshausen bei RW Hürriyet II eines Pflichtsieges.

SC Colnrade - FC Hude II 3:0 (1:0): Das waren keine leeren Versprechen aus Hude, den „Tabellenführer ärgern zu wollen“. Wenn auch nach vorne nicht viel lief, bis zwei Minuten vor der Halbzeitpause hielten die Gäste ihren Laden sauber. Eine Doppelpass-Aktion mit Bruder Kay-Simon vollendete Andre Sommerfeld zur 1:0-Pausenführung. Auf Vorlage von Jörg Schliehe-Diecks war es erneut Torjäger Andre Sommerfeld, der mit seinem 27. Saisontreffer das 2:0 (65.) markierte. Mit dem starken böigen Wind auf der Colnrader „Anhöhe“ hatten beide Teams Schwierigkeiten. Das 3:0 (86.) machte Jörg Schliehe-Diecks per Alleingang.

VfL Stenum III - Harpstedter TB II 1:3 (1:0): Mit vier Großchancen des HTB, darunter ein verschossener Foulelfmeter von Michael Würdemann (30.), begann die Partie, nachdem die Hausherren bereits in der ersten Minute durch Axel Cloppenburg das 1:0 erzielt hatten. Mit zwei Kopfballtoren wendeten im zweiten Abschnitt Nick Nolte (60.) und Christian Pahlke (70.) das Blatt. Aufregung im Gäste-Lager in der 89. Minute: Einen von Tim Möhlenhoff verschuldeten Handelfmeter verschoss Stenum, im Gegenzug das „Last-Minute-Tor“ durch Nick Nolte.

RW Hürriyet II - VfL Wildeshausen III 0:3 (0:3). „ Das war ein grottenschlechter Kick von uns“, brachte es VfL-Trainer Wolfgang Schirrmacher auf den Punkt. Hürriyet war nur mit neun Spielern angetreten und verlor Mitte der zweiten Halbzeit noch einen durch Verletzung. Der VfL war auch nur zu elft angereist. In der 75. Minute sah Kapitän Nils „Stasi“ Ewert Gelb-Rot, so dass die Teams sich mit 8:10-Spielern über die Runden quälten. Tore: Helge Cordes (15.), Sven Brünjes (25./42.).

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Politik appelliert: Anti-Corona-Maßnahmen einhalten

Politik appelliert: Anti-Corona-Maßnahmen einhalten

Trump rät zu Masken - will sich aber nicht daran halten

Trump rät zu Masken - will sich aber nicht daran halten

Erfolgsgeschichte: Mit dem Octavia begann Skodas Aufstieg

Erfolgsgeschichte: Mit dem Octavia begann Skodas Aufstieg

Der Blauregen hat viel Kraft

Der Blauregen hat viel Kraft

Kommentare