Beförderung für Bragula

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Freut sich auf seine neue Aufgabe: Marcel Bragula. ·

Wildeshausen - Vor dem Heimspiel gegen den SV Tur Abdin (Sonntag, 16 Uhr) hat der VfL Wildeshausen die Weichen für die kommende Saison gestellt und Marcel Bragula zum Trainer der Bezirksliga-Mannschaft befördert.

 „Er zeichnet ab 1. Juli für die erste Herren verantwortlich“, teilte VfL-Fußballabteilungsleiter Ottmar Jöckel gestern mit. Die laufende Spielzeit soll Jörg Peuker zu Ende bringen.

„Ich freue mich, dass meine Ideen und Konzepte Anklang finden und nehme die Aufgabe gerne an“, sagte Marcel Bragula. Der 39-Jährige trainiert bislang die zweite Mannschaft und hat dort laut Ottmar Jöckel „in den letzten Jahren sehr erfolgreiche Arbeit verrichtet“. Bragula sei „Vater des Aufstiegs“ in der Saison 2011/2012 und habe die Reserve in der Kreisliga anschließend zwei Mal zum Klassenerhalt geführt.

Gute Argumente kann auch Jörg Peuker vorweisen. Der ehemalige Co-Trainer lenkt das Bezirksliga-Team seit dem Rücktritt von Klaus Ebel am 11. März. Unter Peukers Regie ist der Vizemeister ungeschlagen, holte in fünf Partien drei Siege und zwei Unentschieden. „Diese Bilanz hat uns zum Nachdenken gebracht. Jörg leistet hervorragende Arbeit, und wir möchten ihn unbedingt halten“, sagt Ottmar Jöckel. Er könne sich beispielsweise vorstellen, dass Jörg Peuker – quasi im Ringtausch – die Kreisliga-Elf übernimmt. Allerdings gebe es für diese Aufgabe auch noch andere Kandidaten.

Der VfL-Fußballboss betont, dass sich der Abteilungsvorstand nicht gegen Jörg Peuker, sondern für Marcel Bragula ausgesprochen habe. „Letztlich hat Marcels großes zusätzliches Engagement in allen Bereichen der Fußballabteilung den Ausschlag gegeben“, begründet Ottmar Jöckel. Unter anderem habe Bragula, der gerade an seiner B-Lizenz bastelt, zusätzlich das Traineramt bei der ersten B-Junioren übernommen, als Not am Mann war und einst die vierte Herrenmannschaft ins Leben gerufen. „Ich weiß, was Marcel kann und glaube, dass er uns weiterbringt“, meint Ottmar Jöckel. „Schon vor drei Jahren habe ich ihm gesagt, dass er irgendwann seine Chance bekommen wird.“ Nun ist es soweit.

Des einen Freud’ ist des anderen Leid. „Ich bin ein bisschen enttäuscht“, bedauert Jörg Peuker, „schließlich habe ich ganz gute Arbeit geleistet – das zeigen nicht nur die Ergebnisse.“ Der 40-jährige A-Lizenzinhaber hätte gerne weitergemacht. „Aber es ist, wie es ist.“ Ob er dem Wunsch des VfL Wildeshausen entspricht und dem Verein über das Saisonende hinaus erhalten bleibt, dazu wollte sich der Visbeker gestern nicht äußern. · mar

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