9:3 gegen Olympia Laxten

VfL Wildeshausen klettert auf fünften Tabellenplatz

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Matchwinner: Kai Beecken (Bild) sprang nach der Verletzung von VfL-Kapitän Martin Hakemann ein und war beim 9:3 gegen den SV Olympia Laxten an drei Punkten beteiligt.

Wildeshausen - Meilenstein für den VfL Wildeshausen auf dem Weg zum Klassenerhalt in der Tischtennis-Bezirksoberliga der Herren: Überraschend deutlich mit 9:3 fegten die Huntestädter den Tabellendritten SV Olympia Laxten aus der Halle und kletterten auf Rang fünf.

Der direkte Abstieg ist damit bereits vorzeitig vom Tisch, doch unverändert hängt laut VfL-Kapitän Martin Hakemann das Damoklesschwert der Relegation über Wildeshausens Haupt: „Wir wollen die Relegation wenn möglich vermeiden. Die Liga ist aber so ausgeglichen und spannend – das ist schon verrückt! Vielleicht wird am Ende sogar das Spielverhältnis noch den Ausschlag geben.“ Und da machten die Hausherren durch den unerwartet hohen Sieg wertvollen Boden gut, wie Hakemann bestätigte: „Das war nicht eingeplant und deshalb umso wichtiger.“

Und obendrein hochverdient. Zwar fielen in „Capitano“ Hakemann und Helmut Rang zwei wichtige Stützen aus, doch dafür stellte sich Frank Schröder trotz eines grippalen Infekts in den Dienst der Mannschaft – und fuhr zwei wertvolle Zähler ein. Im Doppel triumphierte er an der Seite von Carsten Scherf mit 11:8 im Entscheidungssatz über Jochen Lager/Jan Freese, und im Einzel knackte Schröder mit 11:6 im fünften Durchgang Heiner Klaas.

Zweifelsohne äußerst wichtige Erfolge, aber zum Matchwinner avancierte laut Hakemann ein anderer VfL-Akteur: „Eigentlich war der Einsatz von Kai Beecken gegen Laxten gar nicht geplant. Aber aufgrund meiner Verletzung ist Kai sofort eingesprungen. Es war für ihn Ehrensache, dass er uns hilft.“ Und wie er half: Im Doppel bildete Beecken mit Guido Grützmacher ein unüberwindbares Duo und bewies im Einzel ebenfalls seine Extraklasse. Erst zwang er nach Anfangsschwierigkeiten Lager mit 3:1 in die Knie, dann filetierte Beecken im letzten Spiel des Tages Brand mit 11:4, 11:5, 11:2.

Somit blieb es für Wildeshausen am Ende bei drei Wermutstropfen: Michael Rüdebusch/Thomas Mauczik scheiterten haarscharf an Alexander Keller/Fabian Varel, Rüdebusch musste gegen Olympia-Spitzenspieler Keller passen, und Ersatzmann Mauczik zog gegen Freese knapp den Kürzeren.

Wirklich in Gefahr geriet Wildeshausens Triumph also zu keiner Zeit – wohl aber der zweite Streich des erneut überragenden VfL-Spitzenspielers Grützmacher. Erst nach Abwehr unzähliger Matchbälle feierte er im Spitzeneinzel gegen Keller ein episches 22:20 im fünften Satz. Doch irgendwie passte dieses Ergebnis bestens zum Spiel: Im entscheidenden Moment hatten die Hausherren auch das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite. 

drö

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