Beachhandballer landen auf Rang sieben beim Champions Cup in Maspalomas

Sasses „Nordlichter“ nicht effektiv genug

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Gesunde Meeresluft statt Hallen-Mief: Trainer Wolfgang Sasse (rechts) mit seinen „Nordlichtern“ Jonte Windels (stehend von links), Lucas Jachens, Maurice und Yannick Dräger, Frederic Oetken sowie (hockend von links) Marten Franke, Hendrik Sander, Andreas Husmann, Sönke Schröder und Nico Kalthoff am Strand von Maspalomas.

Wildeshausen - So ganz konnte Wolfgang Sasse seine Enttäuschung nicht verbergen. „Mit etwas Abstand wird es irgendwie immer ärgerlicher“, sagte der Trainer der „Nordlichter“ Oldenburg, die beim Champions Cup im Beachhandball auf Rang sieben gelandet waren: „Denn wir hätten ohne Weiteres unter die ersten Vier kommen können.“

Dafür verbaselten die „Nordlichter“ aber insgesamt zu viele Chancen beim Turnier auf der Kanareninsel Gran Canaria. Das hatte sich bereits im ersten Vorrundenspiel bei der Pleite (14:17, 13:9, 6:9) gegen die „Dabas Beach Boyz“ (Ungarn) angedeutet. „Danach waren die Jungs schon etwas verunsichert, weil sie gemerkt haben, dass es nicht so läuft wie bei der Deutschen Meisterschaft“, sagte der Wildeshauser Sasse, der auch Vorsitzender des Beach Sport Vereins Nord-West ist. Während Sasse mit dem Chancenwucher haderte, war er mit dem spielerischen Auftritt seiner Mannschaft einverstanden.

Und nach der knappen Niederlage im Penalty-Werfen im ersten Vorrundenspiel konnten sich die „Nordlichter“ mit den Harpstedtern Yannick und Maurice Dräger sowie dem Dötlinger Marten Franke auch weiter steigern. Mit dem 2:1 (17:12, 14:17, 8:7) gegen „Copaca Bale“ aus der Schweiz hatten die Oldenburger diesmal das bessere Ende für sich. Doch wer jetzt glaubte, der Knoten sei geplatzt, musste sich wenig später eines Besseren belehren lassen. Es hagelte Niederlagen gegen „Club Playa Ciudad de Malaga“ (Spanien/14:21, 12:15) und „Paksoft Camelot“ (Niederlande/16:19, 14:19). Damit war der Halbfinaleinzug passé. Doch immerhin konnten die „Nordlichter“ mit dem Sieg gegen die Italiener „Pallamano Grosseto“ (21:11, 13:12) noch Platz sieben perfekt machen. Vor allem Franke und Yannick Dräger wussten gegen die Italiener mit jeweils zehn Treffern zu überzeugen.

„Unter dem Strich hat es aber ganz gut funktioniert“, zeigte sich Sasse versöhnlich. Der große Unterschied sei, dass die anderen Teams größtenteils über viel mehr Erfahrung im Beachhandball verfügten. „Da hat man ganz genau die Spezialisierung der anderen Mannschaften gesehen“, sagte Sasse.

Auch die äußeren Bedingungen seien für sein Team gewöhnungsbedürftig gewesen. „Wenn man den Jungs sagt, dass sie sich vor dem Spiel vernünftig warmmachen sollen, erklären sie dich bei 30 Grad schnell für verrückt“, verdeutlichte Sasse: „Für künftige Aufgaben benötigen wir bei solchen Bedingungen mehr Professionalität.“

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