Faustball-Hallensaison startet mit Derby / DM-Endrunde in der EWE-Arena

Baues und Lüdtke sollen Lücke vorne rechts schließen

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Eine Szene aus dem Vorjahr: Kann Ahlhorns Christoph Johannes (r.) auch diesmal so gegen Tobias Kläner zum Block gehen?

Wildeshausen - BRETTORF/AHLHORN · Zwei Mannschaften, ein Ziel: Die Bundesliga-Faustballer des TV Brettorf und des Ahlhorner SV wollen sich in der Hallensaison unbedingt für die DM-Endrunde qualifizieren. Schließlich findet das Turnier am 15. und 16. März 2014 praktisch vor der Haustür der beiden Landkreisrivalen, in der kleinen EWE-Arena in Oldenburg, statt. Zum Auftakt steht gleich das Derby auf dem Spielplan (heute, 20 Uhr, Graf-von-Zeppelin-Schule Ahlhorn).

„Für das Publikum wäre es vielleicht besser gewesen, wenn beide Mannschaften vorher schon ein paar Spiele absolviert hätten. Man ist nicht sofort bei 95 Prozent Leistungsfähigkeit“, sagt Brettorfs Trainer Klaus Tabke. Auch sein Ahlhorner Kollege Thomas Neuefeind hätte „lieber erstmal zwei, drei andere Spiele absolviert – aber wir nehmen es, wie es ist“.

Schon die vergangene Feldsaison hatten die beiden Teams eröffnet. Anfang Mai behauptete sich der Ahlhorner SV mit 5:3 in Brettorf. „Das war richtig gut, was beide Mannschaften geboten haben“, erinnert sich Klaus Tabke. Die Runde endete jedoch mit einem Duell der Enttäuschten: Statt um die Medaillen, spielten die Ahlhorner bei ihrer Heim-DM lediglich um Platz fünf – und unterlagen dem TV Brettorf.

Unterm Hallendach lief es zuvor ungleich besser: Der Ahlhorner SV holte Bronze, der TV Brettorf musste sich sogar erst im Endspiel dem TSV Pfungstadt geschlagen geben (0:3) und tritt als amtierender Vizemeister an. Zunächst aber noch ohne Abwehrspieler Timo Kläner, der nach seiner Knieoperation weiter an seiner Fitness arbeitet. Dominik von Seggern hat eine Ausbildung in Höxter begonnen, ist aber immer pünktlich zum Freitagstraining zurück und steht auch für die Spiele zur Verfügung. Die Angreifer Benjamin Schwarze und Jens von Seggern spielen zunächst in der Brettorfer Zweitliga-Mannschaft, springen aber bei Bedarf ein.

Wesentlich größer waren die Veränderungen beim Ahlhorner SV. Thomas Neue feind muss künftig ohne die Routiniers Nils-Chris toffer Carl (34) und Philip Meiners (35) auskommen. Während sich Meiners komplett zurückgezogen hat, bleibt Carl dem Team immerhin als Co-Trainer und für Notfalleinsätze erhalten. „Das sind schon Einschnitte vorne rechts“, sagt Neue feind. Die entstandene Lücke sollen Patrick Baues und U 21-Nationalspieler Steffen Lüdtke schließen. „Wir müssen ein bisschen probieren – mal gucken, wer sich durchsetzt“, meint Neuefeind.

Abzuwarten bleibt auch, wie die Fingerbrüche an der Schlaghand von ASV-Angreifer Christoph Johannes verheilt sind. Die Verletzung könnte gerade bei Blocksituationen zum Problem werden. „Vor diesem Hintergrund bleibt die DM-Qualifikation unser vorrangiges Ziel – alles, was darüber hinausgeht, nehmen wir gerne mit“, sagt ASV Coach Neuefeind. · mar

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