VfL gewinnt beim NWVV-Team mit 3:0 / Meyer kommt vom SC Twistringen

Bartelt tütet den Pflichtsieg ein

Machte den Sack zu: Frederik Bartelt (beim Angriff) holte in Westerstede die beiden letzten Punkte zum Matchgewinn. Foto: Westermann

Wildeshausen – Hauptsache gewonnen! Die Oberliga-Volleyballer des VfL Wildeshausen haben sich beim 3:0 (25:18, 25:9, 25:22) über die Kadermannschaft des Nordwestdeutschen Volleyballverbandes (NWVV) nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Lediglich im zweiten Satz zeigten die Gäste in Westerstede eine überzeugende Leistung. In den anderen beiden Durchgängen machten sich die Wildeshauser das Leben unnötig schwer. Durch viele Aufschlagfehler und mangelnde Konzentration ließen sie den Gegner ins Spiel kommen.

Nicht nur der Spieltermin am Freitagabend um 20 Uhr war ungewöhnlich. Zudem spielten die VfL-Akteure erstmals mit dem neuen Ball, an den sie sich zunächst einmal gewöhnen mussten. Möglicherweise missriet der Start ins Match auch deshalb. Als der starke NWVV-Diagonalspieler vorne war, punktete er, weil die Wildeshauser im Aufbau und Angriff noch zu harmlos waren.

Nach dem 1:5 schienen sich die Huntestädter aber zu fangen und ging mit 14:9 in Führung. Nach einer Auszeit der Hausherren landete der nächste Aufschlag im Aus und die nächsten beiden Angriffe ebenfalls. Plötzlich führte das NWVV-Team wieder mit 18:16. Zum Glück für den VfL servierte Marco Backhus anschließend eine Aufschlagserie bis zum Satzgewinn.

Jetzt waren die Wildeshauser voll konzentriert und knüpften im zweiten Abschnitt dort an, wo sie im ersten aufgehört hatten. Die Gastgeber kamen mit den Wildeshauser Aufschlägen überhaupt nicht zurecht und verloren den zweiten Durchgang einstellig (9:25).

Trotz der Warnung von VfL-Spielertrainer Frank Gravel, die Konzentration weiter hochzuhalten, zog Mitte des dritten Satzes der Schlendrian ein. Nach einem 10:5-Vorsprung ließen fünf Aufschlagfehler den NWVV-Kader bis auf 22:23 herankommen. Doch im entscheidenden Moment machte Frederik Bartelt über die Mitte die beiden noch fehlenden Punkte zum Dreisatzerfolg.

Nach diesem Pflichtsieg können die Wildeshauser beruhigt in die vierwöchige Spielpause gehen. Erst am Sonnabend, 26. Oktober, 15 Uhr, ist der Tabellenzweite wieder gefordert. In der Auswärtspartie beim TuS Bersenbrück wird dann auch erstmals Manuel Meyer dabei sein. Der Neuzugang vom SC Twistringen wird die Wittekind-Crew sowohl in der Mitte als auch im Außenangriff verstärken.

VfL Wildeshausen: Frank Gravel, Torben Dannemann, Marco Backhus, Paul Schütte, Frederik Bartelt, Linh Nguyen, Leon Gravel, Fabian Muhle, Helge Mildes.

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