Volkmer und Höfken treffen bei Harpstedts 6:0 in Wildeshausen doppelt / Erste Pleite für FC Huntlosen

Bätcher ein starker Barenbrügge-Vertreter

Auf dem Weg zum 5:0: HTB-Angreifer Timo Höfken (l., gegen Jannis Flege).
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Auf dem Weg zum 5:0: HTB-Angreifer Timo Höfken (l., gegen Jannis Flege).

Landkreis – Wenn der Harpstedter TB seine PS auf den Rasen bekommt, dann kann sich jede Mannschaft der Fußball-Kreisliga warm anziehen. Diese Erfahrung machte nun der VfL Wildeshausen II, der gegen den HTB mit 0:6 unter die Räder kam. Ähnlich erging es dem zuvor unbesiegten FC Huntlosen beim 0:5 gegen den VfR Wardenburg.

Kreisliga A

FC Huntlosen – VfR Wardenburg 0:5 (0:4): „Das war gar nichts! Wardenburg war richtig, richtig stark, und wir haben unsere schlechteste Leistung gezeigt, seit ich Trainer bin“, sagte FCH-Coach Jan Schindler. Seine Crew ließ so ziemlich alles vermissen, was sie in den vorangegangenen Partien ausgezeichnet hatte. Erschwerend kam hinzu, dass Sebastian Merz wegen einer Oberschenkelzerrung schon in der achten Minute ausgewechselt werden musste. Die ordnende Hand des Abwehrchef wurde bereits drei Minuten später vermisst, als bei einem Eckstoß die Zuteilung fehlte und Lennart Schönfisch das 1:0 für die Gäste erzielen konnte (11.). Lukas Gelnar erhöhte auf 2:0 (37.). Der Ex-Huntloser Dennis Beckmann startete wenig später in der Wardenburger Hälfte einen Sololauf, wurde nicht entscheidend gestört und traf zum 3:0 (40.). Den 4:0-Pausenstand besorgte Jonas Knoblauch mit einem schönen 30-Meter-Schuss (43.). Einen Fehler im Huntloser Aufbauspiel bestrafte Lukas Gelnar mit dem 5:0 (53.). Bezeichnend, dass den beiden einzigen Huntloser Tormöglichkeiten jeweils der Pfosten im Weg stand. „An diesem Tag hätten wir gegen keinen Gegner gewonnen. Die Art und Weise war schon enttäuschend. Trotzdem haben wir nach fünf Spielen zwölf Punkte auf dem Konto – das ist immer noch gut“, meinte Schindler.

Kreisliga B

VfL Wildeshausen II – Harpstedter TB 0:6 (0:4): Die Wildeshauser waren mit fünf Akteuren aus ihrem Landesliga-Kader (Sören Willers, Ole Lehmkuhl, Christoph Stolle, Daniel Wollenberg, René Tramitzke) in der Startformation angetreten. In Sebastian Bröcker wurde später noch ein Sechster eingewechselt. Dennoch waren die Krandel-Kicker chancenlos. Was zum einen an ihrem katastrophalen Aufbauspiel lag. „Da waren in der ersten Halbzeit drei, vier krasse Fehler dabei“, ächzte VfL-Coach Georg Zimmermann. Zum anderen nutzte Harpstedt diese Patzer eiskalt aus. Das 1:0 resultierte allerdings aus einem Eigentor des Wildeshausers Philipp Finger nach Eckstoß von Julian Meyer (4.). Auch beim 2:0 hatte Meyer seine Füße im Spiel. Nach einem schnellen Abwurf von HTB-Keeper Christoph Mädler setzte er sich links durch und bediente Niklas Fortmann, der nur noch den Fuß hinhalten musste (13.). Das 3:0 durch Ole Volkmer bereitete Meyer ebenfalls vor (36.). Die Vorarbeit zum 4:0, das erneut Volkmer erzielte (38.), leistete Fortmann. „Wir haben die Mitte sehr gut dicht gemacht und Wildeshausen zu Fehlern gezwungen. Dann haben wir sehr schön und schnörkellos nach vorne gespielt“, sagte Jörg Peuker. Harpstedts Trainer freute sich besonders, dass sein Schachzug mit Moritz Bätcher auf der Sechserposition so gut aufging, nachdem HTB-Kapitän Matthes Barenbrügge kurzfristig wegen Oberschenkelproblemen ausgefallen war. Mit einem Doppelpack machte der eingewechselte Ex-Wildeshauser Timo Höfken nach der Pause das halbe Dutzend voll (67./83.). Auf der Gegenseite stand bis zum Ende die Null, weil Mädler jeweils stark gegen Andreas Kari (49./63.) und Tramitzke (82.) parierte. „Ich hoffe, dass wir diese Leistung stabilisieren und künftig konstant abrufen können“, wünschte sich Peuker.

Von Sven Marquart

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