Austragung des Wildeshauser Nachholspiels gegen Wilhelmshaven ist gesichert

Jöckels Ersatzlösung: Kunstrasen in Huntlosen

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Unauffällig, aber effektiv: Alexander Kupka (am Ball).

Wildeshausen - Regen hatte den Fußballplätzen im Krandel in den vergangenen Tagen kräftig zugesetzt. An einen geregelten Übungsbetrieb war bei den Landesliga-Kickern des VfL Wildeshausen nicht zu denken. Deshalb baten die Trainer Marcel Bragula und Marco Elia ihre Mannschaft in die Soccerhalle nach Ahlhorn. Auch das Nachholspiel gegen den SV Wilhelmshaven (Mittwoch, 20 Uhr) stand bedenklich auf der Kippe. Es findet aber statt – wenn auch nicht in Wildeshausen.

Hinter den Kulissen hatte VfL-Fußballabteilungsleiter Ottmar Jöckel fieberhaft an einer Ersatzlösung gearbeitet, damit die Partie kein zweites Mal ausfällt. Dienstagabend um 17.41 Uhr kam dann die erlösende E-Mail: „Der FC Huntlosen freut sich euch auf unserer Sportanlage … begrüßen zu können“, schrieb dessen Jugendobmann Heiner Deye. Gespielt wird also auf dem Kunstrasenplatz an der Bahnhofstraße im Großenkneter Ortsteil.

Neben den verletzten Janek Jacobs und Jannik Wallner fehlt bei den Krandel-Kickern berufsbedingt wahrscheinlich auch Kai Meyer. Damit würde hinten rechts eine Lücke klaffen. „Aber wir haben Möglichkeiten“, beruhigt Bragula. So habe Ole Lehmkuhl bereits beim 1:1 in Friesoythe rechts verteidigt. Auch Innenverteidiger Niklas Heinrich käme infrage. „Allerdings wird er die Position wahrscheinlich defensiver interpretieren“, überlegt Bragula. Tobias Düser und Tim Albus, die studienbedingt schon länger kaum trainieren, sind keine Alternativen.

Nach dem erfolgreichen Positionswechsel beim 5:0 gegen den SV Brake dürfte der zuletzt überragende Storven Bockhorn auch gegen die Jadestädter wieder im zentralen defensiven Mittelfeld auflaufen. Dort agierte bisher Alexander Kupka. „Aber nach vier Niederlagen in Folge und zahlreichen Gegentoren mussten wir einfach was ändern“, erläutert Bragula, warum er den 21-Jährigen im Tausch mit Bockhorn ins Abwehrzentrum beorderte.

An Kupkas unauffälliger, unscheinbarer Spielweise lag es jedenfalls nicht. Der Mann mit der Rückennumer 17 bestritt alle bisherigen zwölf Saisonspiele und bringt es mit 1047 Minuten auf die meiste Einsatzzeit hinter Abwehrchef Lennart Flege (1064). VfL-Coach Bragula outet sich sogar als Kupka-Fan: „Alex hat sich in der vergangenen Saison vom Ergänzungsspieler zum Leistungsträger entwickelt. Er ist technisch souverän, hat eine tolle Zweikampfführung, ein sicheres Passspiel und antizipiert gut – das zeichnet einen intelligenten Fußballer aus.“

Ähnlich gerät Bragula ins Schwärmen, wenn er den Kader des SV Wilhelmshaven durchgeht. „Das sind alles namhafte Spieler“, meint er. Sein Kollege Dario Fossi wird jedoch voraussichtlich auf seinen Kapitän Robin Krey verzichten müssen, der seinen Dienst nicht tauschen konnte. Anstelle von Krey, den Bragula für „den besten Torhüter der Landesliga“ hält, dürfte Germain Boeke zwischen die Pfosten gehen.

Nach dem eigentlich guten Saisonstart finden sich die Gäste seit dem Sechs-Punkte-Abzug (wir berichteten) in der Abstiegszone wieder. „Sie stehen gehörig unter Druck – wenn sie verlieren, sind wir sieben Punkte weg“, sagt Bragula.

mar

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