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Bezirkspokalsieger soll per Losentscheid ermittelt werden

Porträtfoto von Sebastian Pundsack vor der Tribüne des Wildeshauser Krandelstadions.
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Wildeshausens Teammanager Sebastian Pundsack sieht „keine realistische Alternative“ zum Losentscheid.

Wildeshausen – Dem Fußball-Bezirkspokal droht das gleiche Schicksal wie dem Niedersachsenpokal der Amateure: Der Sieger wird voraussichtlich per Losentscheid ermittelt. Das bestätigte der Bezirksspielausschussvorsitzende Stefan Brinker, der zugleich Pokalspielleiter ist, auf Nachfrage. Voraussetzung ist, dass die Mehrheit der noch im Wettbewerb verbliebenen Mannschaften zustimmt. „Bis zum 12. Juni haben die Mannschaften Zeit, Stellung zu nehmen“, erläuterte Brinker.

Der VfL Wildeshausen, der in der dritten Runde zum prestigeträchtigen Nachbarschaftsderby beim Landesliga-Rivalen VfL Oythe antreten müsste, hat sein Votum schon abgegeben. „Natürlich hätten wir lieber eine sportliche Entscheidung gehabt, aber mangels realistischer Alternativen haben wir der Auslosung zugestimmt“, erklärte Teammanager Sebastian Pundsack. Die Krandel-Kicker hatten sich zum Auftakt mit 4:0 gegen Kreispokalsieger TV Dötlingen schadlos gehalten und sich anschließend mit 2:1 beim Bezirksligisten VfL Stenum behauptet. Danach wurde der Spielbetrieb dann ausgesetzt.

Insgesamt sind noch 27 Mannschaften im Bezirkspokal vertreten. 22 Teams müssten zunächst ihre Drittrundenpartien bestreiten. GW Firrel, Olympia Laxten, der SSC Dodesheide, der SV Holthausen-Biene und Hansa Friesoythe haben bereits das Achtelfinale erreicht. Insgesamt sind noch 26 Spiele, die sich auf fünf Runden verteilen, offen. „Es ist utopisch, die alle zeitnah durchzubringen, zumal längst noch nicht alle Mannschaften voll im Training sind“, meint Pundsack. „Bei der Vielzahl der Mannschaften ist selbst ein Elfmeterschießen nicht realistisch.“ Im vergangenen Jahr, als Bezirksligist SV Altenoythe vom Punkt am treffsichersten war und den „Pott“ gewann, waren noch neun Teams im Rennen.

Von der Auslosung des Pokalsiegers ist ein Livestream im Internet geplant. „Es soll ja alles transparent sein“, unterstreicht Brinker.

Natürlich hätten wir lieber eine sportliche Entscheidung gehabt, aber mangels realistischer Alternativen haben wir der Auslosung zugestimmt.

Sebastian Pundsack, Teammanager des VfL Wildeshausen

Wie bereits berichtet, soll der neue Bezirkspokalwettbewerb am 1. August starten. Den Punktspielauftakt hat der Bezirksspielausschuss während seiner jüngsten Sitzung für den 8. August geplant. Die Staffeleinteilung bleibt in der Landesliga und den fünf Bezirksligen identisch mit jener der annullierten Saison 2020/2021.

„Wir versuchen, das maximal Mögliche hinzubekommen“, sagt Brinker. Für die Landesliga heißt das: In beiden Staffeln wird zunächst eine Hin- und eine Rückrunde gespielt. Anschließend gibt es eine Auf- und eine Abstiegsrunde, jeweils ebenfalls mit Hin- und Rückspielen. „So Corona es zulässt“, betont Brinker. Notfalls gebe es mehrere Stufen, die wegfallen könnten. „Mit den Impfungen und Testungen bin ich aber überzeugt, dass wir gut durchkommen und diesmal eine sportliche Wertung hinkriegen“, meint der Staffelleiter. Der Spielausschuss habe „ein Gerüst gestrickt“. Die exakten Modalitäten, wie zum Beispiel die Zahl der Absteiger, sollen Mitte oder Ende Juni während einer Videokonferenz mit den beteiligten Vereinen festgezurrt werden. „Danach gibt es dann die Ausschreibung“, erläutert Brinker das weitere Prozedere.

Ziel der Spielplangestalter ist es, für die Saison 2022/2023 wieder eingleisige, annähernd normalgroße Staffeln zu schaffen, die dann im gewohnten Modus mit Hin- und Rückrunde spielen. „Ich denke, das ist ein Schritt zurück zur sportlichen Normalität“, findet VfL-Teammanager Pundsack.

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