Aufsteigerduell gegen SV Hansa Friesoythe endet wie in der Hinrunde 1:1

Feldhus sichert Wildeshausen einen verdienten Punkt

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Lennart Feldhus (r., hier im Zweikampf mit Murat Moussa) besorgte mit seinem achten Saisontreffer das 1:1.

Wildeshausen - Von Sven Marquart. Duplizität der Ereignisse: Wie im Hinspiel trennten sich die Aufsteiger VfL Wildeshausen und SV Hansa Friesoythe in der Fußball-Landesliga 1:1 (0:0). Und wie im Hinspiel machten die Krandel-Kicker dabei einen Rückstand wett.

„Ich kann mit dem Punkt leben, weil wir gut Fußball gespielt haben. Nur die Chancenverwertung war nicht in Ordnung“, bilanzierte VfL-Coach Marcel Bragula. Auch sein Friesoyther Kollege Hammad El-Arab war „unterm Strich zufrieden mit dem Unentschieden – das war unser Minimalziel“.

Die rund 350 Zuschauer sahen ein passables Landesliga-Spiel. Dabei war der Stadionrasen ziemlich tief. „Wir haben für meinen Geschmack sogar ein bisschen zu viel gespielt, aber das kriegt man bei einigen nicht ganz raus“, monierte Bragula. Seine erstmals im 4:1:4:1-System angetretene Crew hätte bereits kurz nach dem Anpfiff in Rückstand geraten können. Zunächst tauchte Nermin Becovic frei vor Sebastian Pundsack auf, doch der VfL-Keeper bekam noch rechtzeitig die Beine zusammen (5.). Dann zielte Magnus Schlangen aus aussichtsreicher Position nur knapp daneben (6.).

„Das war eine komische erste Halbzeit: Wir hätten früh 2:0 führen können, aber nach einer Viertelstunde hatte der Gegner drei, vier gute Möglichkeiten, so dass du mit 0:3 zurückliegen kannst. Stattdessen heißt es zur Pause 0:0“, wunderte sich El-Arab.

Die Gastgeber wurden durch einen Kopfball von Alexander Kupka, den Hansa-Torhüter Raffael Koschmieder so gerade noch abwehren konnte, erstmals gefährlich (14.). Nach dem anschließenden Eckstoß verlängerte Storven Bockhorn einen Schuss von Janek Jacobs per Kopf an die Querlatte (15.). Dann verzog Lennart Feldhus freistehend aus zehn Metern (18.).

Auch die nächste Möglichkeit ging auf das Konto des mit bis dato sieben Treffern besten Wildeshauser Schützen: Nach einem weiteren der zahlreichen Eckstöße köpfte Feldhus das Spielgerät knapp über das Tor. „Den muss er machen“, meinte Bragula. Allerdings hätte Schiedsrichterin Anja Klimm (MTV Ditzum) auch gut und gerne Strafstoß geben können, denn Lukas Ostermann hatte den VfL-Torjäger klar gestoßen.

Auch nach einem Offensivfoul an Kupka blieb Klimms Pfeife stumm. Doch weil Becovic diesen Vorteil nicht nutzen konnte und nur das Außennetz des leeren VfL-Gehäuses traf (43.), ging es torlos in die Pause.

Das änderte sich in der zweiten Hälfte: Nach einem katastrophalen Fehlpass von Storven Bockhorn kombinierte sich Hansa bis in den Strafraum, und Olaf Bock vollstreckte zum 1:0 (55.).

Während Friesoythe anschließend auf Konter lauerte, übernahmen die Wildeshauser die Initiative. Doch so richtig zwingend waren sie nicht. Bis Storven Bockhorn von rechts Lennart Feldhus bediente und dessen leicht abgefälschter Schuss zum 1:1 im Tor einschlug (72.). „Damit hat sich Lennart für seine gute Leistung belohnt“, meinte Bragula. Außerdem lobte er seine Sechser Sascha Görke als „den überragenden Mann auf dem Platz“.

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