Aufsteiger Wildeshausen und Friesoythe surfen auf der Erfolgswelle

Bragula sieht bei Hansa keine Schwachstellen

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Schuhe an, und los geht’s: Janek Jacobs trifft mit dem VfL Wildeshausen auf den SV Hansa Friesoythe.

Wildeshausen - Den 25. Februar 2016 können sich die Landesliga-Fußballer des VfL Wildeshausen dick im Kalender anmarkern: „Wir haben am Donnerstag erstmals in diesem Jahr draußen trainiert“, berichtet Marcel Bragula. Und auch was die Austragung des Heimspiels gegen den SV Hansa Friesoythe (Sonntag, 15 Uhr) angeht, ist der VfL-Coach „verhalten optimistisch“.

Drei Wochen mit leidlich geregeltem Übungsbetrieb und zwei Spielabsagen sind seit dem 4:1 beim TSV Oldenburg vergangen. Und das war den Krandel-Kickern deutlich anzumerken. „Im Passspiel ist noch ganz viel Luft nach oben. Es gab Probleme im Abschluss und bei der Spielverlagerung – da kamen einige Bälle nicht an“, erzählt Bragula. Dafür hat er personell die Qual der Wahl: Abgesehen von Norman Holzenkamp (Schulterprobleme) und Jan Gusfeld-Ordemann (Aufbautraining) stehen ihm 20 einsatzfähige Akteure zur Verfügung. Weil Bragula und sein Trainerpartner Marco Elia aber nur 18 Spieler nominieren dürfen, müssen sie sogar zwei Namen streichen.

Neun Punkte und 11:1 Tore holten die Wildeshauser aus den jüngsten drei Partien. Aber auch der SV Hansa Friesoythe surft derzeit auf der Erfolgswelle: Zehn Zähler fuhr der Tabellenzwölfte in den vergangenen vier Begegnungen (3:0 beim TSV Oldenburg, 4:0 gegen Germania Leer, 2:0 gegen den SC Melle 03 und 0:0 gegen den SV Bad Rothenfelde) ein. Dass Friesoythe jeweils zu null spielte, ist kein Zufall. Nicht umsonst stellen die Grün-Weißen mit nur 17 Gegegentreffern die beste Abwehr im Bezirksoberhaus.

Dabei war Hansa-Coach Hammad El-Arab nach der Verletzung von Innenverteidiger Andre Thoben (Außenbandriss im Knie) gezwungen, seine Viererkette umzubauen. Doch die neu formierte Abwehrreihe funktionierte auch in der Besetzung mit César Manrique Gudiel, Felix Tönnies, Magnus Schlangen und Sezer Yenipinar tadellos. Davon konnte sich auch Marcel Bragula überzeugen: „Friesoythe hat schon eine gute Qualität bei der Arbeit gegen den Ball.“ Außer Thoben werden auch Serkan Cayli (Aufbautraining), Julien Renno (Studium) und Sascha Brunner (Fußverletzung) im Krandel fehlen.

Aber auch so seien die Hanseaten durchweg gut besetzt. „Sie haben keine Schwachstellen“, betont Bragula. Herausragende Akteure seien Stoßstürmer Lukas Ostermann, Kapitän Jan Büter und Janek Siderkiewicz, mit fünf Treffern torgefährlichster Friesoyther. „Sie leben vom Teamgeist“, sieht Bragula eine Parallele zu seiner Mannschaft. Eine weitere: Auch in der Fairnesstabelle sind beide Aufsteiger mit jeweils 24 Gelben Karten und ohne Platzverweis gleichauf.

Beim 1:1 im Hinspiel war Friesoythe durch einen zweifelhaften Handelfmeter von César Manrique Gudiel mit 1:0 in Führung gegangen (52.). Durch einen nicht minder strittigen Foulelfmeter erzielte Storven Bockhorn in der Nachspielzeit den leistungsgerechten Ausgleich (90.+4). „Inzwischen haben sich beide Mannschaften weiterentwickelt“, findet Bragula.

mar

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