Aufsteiger startet bei BW Emden-Borssum in die Oberliga / Schröder verletzt

Norpoth folgt Diersen zum VfL Wildeshausen

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Mittelblockerin Annemarie Norpoth (l.) wechselt von Arminia Rechterfeld zum VfL Wildeshausen.

Wildeshausen - Unmittelbar vor dem Oberliga-Auftakt dürfen sich die Volleyballerinnen des VfL Wildeshausen über weiteren Zuwachs freuen: Nachdem sich vor einigen Wochen bereits Zuspielerin Vera Diersen dem Aufsteiger angeschlossen hatte, folgte ihr nun Mittelblockerin Annemarie Norpoth. Beide spielten zuletzt für den Verbandsliga-Absteiger SV Arminia Rechterfeld.

„Das sind richtige Verstärkungen! Beide sind erst Anfang 20, aber schon erfahrene Spielerinnen!“, freut sich VfL-Trainer Gunther Wieking. Vera Diersen trug bereits beim Vorbereitungsturnier des Oldenburger TB das Trikot ihres neuen Vereins. „Das hat ganz gut geklappt“, meint Coach Wieking. Gegen Verbands- und Landesligisten sicherte sich seine Crew den Turniersieg. „Allerdings haben wir nur ein überzeugendes Spiel gemacht.“ Dass Annemarie Norpoth, die erst in der vergangenen Woche zum Team stieß, noch Eingewöhnungszeit benötigen wird, dürfte klar sein. „Da fehlt noch die Abstimmung“, erläutert Wieking.

Während er mit dem Leistungsniveau vor den Sommerferien sehr zufrieden war, störte Verletzunsgpech die entscheidende Phase der Vorbereitung. Betroffen sind die Mittelblockerinnen Katrin Schröder und Sarah Liebig. Dadurch ist im ersten Saisonspiel bei BW Emden-Borssum (Sonnabend, 16 Uhr) Außenangreiferin Roxy Hillmann im Mittelblock gefordert. „Emden hat immer eine volle Halle. Ich hoffe, dass sie uns unterschätzen“, sagt Wieking.

Während der Übungsleiter die Südafrika-Rückkehrerin Stella Drewes „gleich ins kalte Wasser werfen“ wird, steigt Anika Thiel nach ihrer Babypause erst im Saisonverlauf ein. „Aber sie trainiert schon wieder. Anikas Routine macht in den entscheidenden Phasen eine Menge aus – ich bin froh, dass sie zurück ist“, betont Wieking. Außerdem hat sich Universalspielerin Andrea Kruse bereit erklärt, bei Bedarf einzuspringen.

Nach zwei Aufstiegen in Folge kann es für die Wildeshauserinnen in der Oberliga nur um den Klassenerhalt gehen. „Erzwingen kann man es eh nicht. Wenn die anderen besser sind, sind sie besser“, geht Wieking die Sache ganz entspannt an. „Wir konzentrieren uns nur auf uns selbst und gucken, was rauskommt. Wenn es nicht zum Klassenerhalt reicht, ist es eben nicht unsere Liga. Wichtig ist, dass wir mit unserem Spiel zufrieden sind und uns nicht darüber ärgern, was der Gegner besser kann.“

mar

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