Aufsteiger TV Dötlingen will mehr als nur den Klassenerhalt

Zimmermann setzt auf Seibels Bekanntheitsgrad

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Peilen mit dem TV Dötlingen einen einstelligen Tabellenplatz an: Trainer Georg Zimmermann (hinten) und seine Neuzugänge Maximilian Struve (v.v.l.), Roman Seibel, Lukasz Sawicki und Sinar Karaca. Auf dem Bild fehlt Felix Brand.

Dötlingen - Von Sven Marquart. Exakt 14 Monate ist es her, seit der TV Dötlingen das Verlieren verlernt hat. Am 26. Mai 2013, dem 30. Spieltag der Fußballsaison 2012/2013, kassierte die Mannschaft von Trainer Georg Zimmermann mit dem 2:3 gegen den TV Falkenburg ihre letzte Pflichtspielniederlage.

In der folgenden Spielzeit sicherten sich die Dötlinger ohne Niederlage den Meistertitel in der 1. Kreisklasse und marschierten zudem bis ins Kreispokalfinale, das am 6. August ausgetragen wird. Eine stolze Serie! Aber nicht unwahrscheinlich, dass sie bereits zum Kreisliga-Auftakt reißt: Der Aufsteiger empfängt am Sonntag, 3. August, 14.30 Uhr, den Titelaspiranten TV Munderloh. Zuvor steht noch das Bezirkspokalspiel gegen den Ahlhorner SV auf dem Programm (Mittwoch, 30. Juli, 19 Uhr).

„Das wird ein Abenteuer! Ich bin gespannt, wie die Mannschaft bei Niederlagen reagiert“, sagt Georg Zimmermann. „Es wird sich zeigen, ob sich die Jungs reinbeißen oder die Flügel hängen lassen.“ Einen Vorgeschmack bekam seine Crew bereits bei den Testspielpleiten gegen die Bezirksligisten SV Tur Abdin (0:7), VfL Wildeshausen (0:2) und VfR Wipperfürth (3:8).

Trotzdem hat Coach Zimmermann ein ehrgeiziges Saisonziel ausgegeben: „Nicht abzusteigen wäre mir zu niedrig angesetzt. Wir wollen einen einstelligen Tabellenplatz“, bekräftigt der 60-Jährige. Damit scheint er durchaus richtig zu liegen, denn viele Trainerkollegen teilen seine Einschätzung.

Alle Spieler aus der Meistersaison haben dem TV Dötlingen die Treue gehalten. Und nicht nur das: Georg Zimmermann hat sogar noch fünf Akteure hinzubekommen. Lukasz Sawicki wechselte von GW Kleinenkneten Zum Sande. „Lukasz ist ein sehr kräftiger Offensivspieler, robust im Eins-gegen-eins und beidfüßig im Abschluss“, erläutert der Übungsleiter. Mit Sinar Karaca schloss sich ein lauf- und konditionsstarker Mittelfeldspieler von den A-Junioren des VfL Wildeshausen den Dötlingern an. „Aber er muss noch reifen“, meint Zimmermann. Gleiches gilt für Außenstürmer Felix Brand und Mittelfeldmann Maximilian Struve, die aus dem eigenen Nachwuchs in den Herrenbereich aufrücken.

Zimmermanns „Königstransfer“ ist aber zweifellos Roman Seibel. Der 23-Jährige schoss sich in der vergangenen Saison mit 15 Kreisliga-Treffern für den Harpstedter TB bei etlichen Clubs auf den Wunschzettel. Dötlingen machte das Rennen – und verfügt nun mit Seibel und Niklas Hiegemann (29 Saisontreffer) über ein Torjägerduo, das manch’ anderen Kreisligisten neidisch werden lässt.

„Roman ist bekannt für seine Dynamik. Entweder er bricht durch und kommt selbst zum Abschluss oder er legt quer auf Niklas, wenn er gestellt wird“, meint Georg Zimmermann. Zudem glaubt er, dass Seibel Sturmpartner Hiegemann und den übrigen Teamkollegen allein durch seinen „Bekanntheitsgrad“ Freiräume verschaffen wird. „Ich habe jedenfalls keine Angst, dass sie sich gegenseitig totstellen.“

Das Abenteuer kann also beginnen...

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