Kann Wildeshausens Abwehrchef in Papenburg wieder mitmischen?

Auf Krumland wartet viel Arbeit

Das tut weh! Wildeshauses Abwehrchef Marius Krumland (M.) hatte sich zum Saisonauftakt gegen den SV Sparta Werlte eine Schädelprellung zugezogen.
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Das tut weh! Wildeshauses Abwehrchef Marius Krumland (M.) hatte sich zum Saisonauftakt gegen den SV Sparta Werlte eine Schädelprellung zugezogen.

Wildeshausen – Sein Schädel brummte, und zwar so gewaltig, dass Marius Krumland nach einem unglücklichen Zusammenprall im Heimspiel gegen den SV Sparta Werlte (0:2) zur Untersuchung ins Krankenhaus musste. Der Verdacht auf eine Gehirnerschütterung bestätigte sich zum Glück nicht. Trotzdem ist ungewiss, ob der Abwehrchef des Fußball-Landesligisten VfL Wildeshausen am Sonntag, 15 Uhr, in der Partie beim SC BW 94 Papenburg auflaufen kann. Marcel Bragula ist aber optimistisch. „Ich bin guter Dinge, dass wir Marius bis Sonntag wieder hinbekommen“, sagte der VfL-Coach vor dem Abschlusstraining.

Während bei Innenverteidiger Krumland noch Hoffnung auf einen Einsatz im Sportpark an der Hans-Nolte-Straße besteht, fallen Alexander Kupka (Bänderriss im Sprunggelenk) und Steven Müller-Rautenberg (Instabilität im Knie) definitiv aus. Gleiches gilt für Christoph Stolle, der nach seiner Einwechslung für Krumland eine gute Leistung bot, sich bei der letzten Aktion im Werlte-Match aber einen Muskelfaserriss zuzog. „Damit ist Chris mindestens drei Wochen raus. Das ist schade, denn er war einer von zwei Lichtblicken“, sagt Bragula. Der zweite war Steve Köster. Allerdings hat sich der Mittelfeldmann in dieser Woche bei der Arbeit einen Nerv eingeklemmt. „Steve hat zwei Spritzen bekommen und kann sich aktuell nicht bewegen“, berichtet Bragula. Es läuft also alles darauf hinaus, dass entweder Sascha Görke oder aber Hauke Glück im Mittelfeldzentrum „einen Kaltstart hinlegen“ muss. Beide sind verreist und kommen erst am Sonnabend wieder.

Selbst nach Krumlands Aus hatte Bragula für das Duell mit Aufsteiger Werlte „noch ein gutes Gefühl, dass wir gewinnen“. Umso größer war seine Enttäuschung beim Abpfiff. Zusammen mit seinem Co-Trainer Patrick Meyer sah er sich hinterher die vollen 90 Minuten noch einmal auf Video an. Ergebnis der Analyse: „Wir waren feldüberlegen und hatten auch einen guten Spielaufbau. Allerdings haben wir im letzten Drittel reihenweise falsche Entscheidungen getroffen und zu wenig Chancen rausgearbeitet. Deshalb hatten wir keine Durchschlagskraft.“ Zudem zollte der VfL-Coach dem Gegner Respekt: „Werlte hat defensiv sehr kompakt gestanden. Da bekommt man nur zwei, drei Chancen – mehr nicht.“

Die Stärke des SC BW 94 Papenburg, der zum Saisonauftakt spielfrei war, ist dagegen eindeutig in der Offensive zu verorten. „Das ist kein Geheimnis“, weiß Bragula spätestens seit der 1:4-Pleite in der vergangenen Saison. Auch jetzt ist die Crew seines Trainerkollegen Alfons „Alo“ Weusthof wieder in Torlaune: In den ersten beiden Bezirkspokalrunden beförderten die Blau-Weißen den TV Bunde (5:2) und den SV Frisia Loga (6:0), zwei ambitionierte Bezirksligisten, hochkant aus dem Wettbewerb. Drei der elf Treffer gingen auf das Konto von Stoßstürmer Torben Lange. David Schiller langte ebenfalls dreimal zu, Oleg Rowbiel sogar viermal.

Auf Abwehrchef Krumland und Torhüter Miguel Förster dürfte also allerhand Arbeit warten. Der Keeper wird erneut den Vorzug vor seinem Konkurrenten bekommen, denn wegen eines Praktikums im Rahmen seiner Polizeiausbildung kann Sören Willers derzeit nur eingeschränkt trainieren. „Deshalb werden wir im Tor keine Änderung vornehmen“, erläutert Bragula.  mar

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