Handball-Oberliga: Neerstedt strebt gegen Varel den vierten Sieg in Folge an / Chabo fehlt

„Auf uns konzentrieren“

Entschlossenheit – wie sie Linksaußen Thomas Schützmann hier demonstriert – fordert Neerstedts Trainer Dag Rieken auch für das Heimspiel gegen die HSG Varel II.

Wildeshausen - NEERSTEDT (him) · Ihren vierten Sieg in Folge streben die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt heute Abend an: Der Tabellendritte empfängt um 19.30 Uhr die abstiegsgefährdete HSG Varel II.

Tatsächlich wäre alles andere als ein klarer Heimsieg der Neerstedter eine große Überraschung. Denn der letzte Sieg der Vareler liegt schon lange zurück – am 17. Oktober war‘s beim 34:29 in Neuenhaus. Danach ging es steil bergab für die Zweitliga-Reserve: Mit neun Niederlagen und einem Unentschieden wurden die Vareler bis auf den vorletzten Tabellenplatz durchgereicht.

Ein Problem der Vareler liegt vor allem im personellen Bereich: Der eigene Kader ist nicht gerade üppig besetzt, zusätzlich müssen regelmäßig die Leistungsträger für die erste Mannschaft abgestellt werden. Vor 14 Tagen war in Nordhorn (27:39) die Not so groß, dass neben drei Spielern aus der dritten Mannschaft sogar Trainer Ralf Koring selbst für die HSG auflaufen musste.

Neerstedts Trainer Dag Rieken hat den heutigen Gegner, der mit 4:0 Punkten im September noch einen tollen Start hingelegt hatte, schon häufiger in dieser Saison beobachtet. Gefährlich seien die Vareler vor allem dadurch, dass sie schwer auszurechnen sind. „Es ist ein bisschen wie mit einer Wundertüte“, sagt Rieken und könnte sich durchaus vorstellen, dass dieses Mal einige Akteure aus der ersten Mannschaft aushelfen, da diese bereits gestern in Edewecht im Einsatz war. „Der eine oder andere ist vielleicht motiviert, in Neerstedt auszuhelfen“, glaubt Rieken. Gefahrenherde im Rückraum seien in jedem Fall Renke Bitter und Uwe Kalski.

Dass seine Spieler mit den Gedanken schon etwas weiter sind, mit einem Ausrutscher des Spitzenreiters Achim/Baden beim TV Bissendorf liebäugeln oder gar an das eigene schwere Auswärtsspiel eine Woche später in Nordhorn denken, möchte Rieken nicht erleben. „Klar wäre es schön, wenn Achim/Baden noch einmal strauchelt, das würde die Liga doch spannend machen“, sagt Dag Rieken, fügt aber gleich hinzu: „Wir müssen uns auf unsere Aufgabe konzentrieren und dürfen keinesfalls den zweiten vor dem ersten Schritt machen.“ Dass Varel ein ernst zu nehmender Gegner ist, habe man trotz der Negativserie an den bemerkenswerten Ergebnissen gegen die beiden Topteams SG Achim/Baden (39:44) und TSV Bremervörde gesehen. Dem Tabellenzweiten knöpfte Varel beim 36:36 sogar einen Punkt ab. Einen Schwachpunkt hat Rieken dafür in der Abwehr ausgemacht (509 Gegentore).

Im heutigen Heimspiel hofft der TVN-Trainer darauf, bis auf Stefan Timmermann (im Aufbautraining) und Ninos Chabo (beruflich verhindert) seinen kompletten Kader aufbieten zu können. Für Chabo wird Ole Lehmkuhl aus der A-Jugend aufrücken. Auch Jan Lehmkuhl, Hendrik Sander oder Torge Stilke können sich wieder Hoffnungen auf einen Einsatz machen.

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