Auf Angreifer ist Verlass

Hauke Rykena und Malte Hollmann führen TV Brettorf zum klaren 5:0 über Hagen

Brettorfs Schlagmann Hauke Rykena konzentriert sich vor der Angabe.
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Bot eine starke Leistung: Brettorfs Schlagmann Hauke Rykena punktete immer wieder mit kurz gespielten Bällen.

Brettorf/Ahlhorn – Die Erstliga-Faustballer des TV Brettorf haben auch ihr zweites Heimspiel in dieser Saison gewonnen. Eine Woche nach dem Erfolg gegen den SV Armstorf bezwang der TVB den TSV Hagen 1860 glatt in fünf Sätzen. Der Ahlhorner SV hatte sich einen Tag zuvor knapp mit 3:5 gegen die Westfalen geschlagen geben müssen.

TV Brettorf – TSV Hagen 1860 5:0 (11:7, 11:6, 11:6, 11:6, 11:8): So einen deutlichen Sieg hatte im Vorfeld wohl kaum jemand erwartet. Mit einer starken Leistung machten die Hausherren kurzen Prozess mit dem DM-Gastgeber, der beim 4:5 in Berlin die bis dato einzige Saisonniederlage kassiert hatte. „Hagen hat es uns durch viele Eigenfehler einfach gemacht“, sagte Trainer Klaus Tabke. Mit guten Defensivaktionen hatte seine Mannschaft gleich zu Beginn ein Ausrufezeichen gesetzt. „Dadurch musste Hagen natürlich ein höheres Risiko gehen“, erläuterte Tabke. Zudem konnte sich Brettorfs Coach auf seine beiden Angreifer Hauke Rykena und Malte Hollmann verlassen. „Hauke hat ein richtig gutes Spiel gemacht. Gerade seine kurz gespielten Bälle in den ersten drei Sätzen waren richtig stark“, lobte Tabke. Auch Zweitschläger Hollmann agierte clever. Hagen dagegen fand kaum in die Partie, musste zu Beginn des dritten Satzes zudem Zuspieler Kevin Schmalbach ersetzen, der wegen einer Kopfverletzung nicht weiterspielen konnte. Und während sich die Westfalen eben durch die Partie schleppten, knüpften die Brettorfer nach der Pause nahtlos an ihre gute Leistung an. „Wir haben ein super Zuspiel gehabt. Die Bälle lagen perfekt kurz vor der Leine, so dass der gegnerische Angriff keine Chance hatte zu blocken“, zeigte sich Tabke zufrieden: „Auch als Hagen es etwas besser gemacht hat, haben wir kämpferisch dagegen gehalten. Die Körpersprache war eine ganz andere als bei unseren ersten beiden Saisonspielen. Wir haben unser Potenzial abgerufen und verdient gewonnen.“ Mit 4:4 Punkten haben die Brettorfer nun ein ausgeglichenes Punktekonto. Am nächsten Wochenende stehen dann die Auswärtsspiele beim Leichlinger TV und VfL Kellinghusen an. Mit zwei Siegen könnten die Schwarz-Weißen in der Tabelle einen ordentlichen Satz machen. „Wir müssen zusehen, dass wir da unsere Hausaufgaben machen“, fordert Tabke.

TSV Hagen 1860 – Ahlhorner SV 5:3 (12:10, 6:11, 4:11, 13:11, 9:11, 11:6, 11:6, 11:5): Der Ahlhorner SV verkaufte sich über die acht gespielten Sätze mehr als ordentlich. Im ersten Abschnitt führte das Team um Nationalspieler Tim Albrecht, der für den erkrankten Jan Hermes den Rückschlag übernahm, bereits mit 10:6, musste sich am Ende aber noch mit 10:12 geschlagen geben. Danach aber drehten die Gäste merklich auf und kämpften sich zur Führung. „Wir haben es richtig gut gemacht, konzentriert gespielt und den zweiten und dritten Satz verdient gewonnen“, sagte Albrecht. Die Ahlhorner hätten die Führung noch weiter ausbauen können. Wieder führte der ASV, hatte den Ball zweimal für den Satzgewinn an der Leine, ließ die Chancen aber ungenutzt. Hagen dagegen punktete zum 2:2-Ausgleich. Eng blieb es auch in den Sätzen fünf und sechs. Hagen legte vor, Ahlhorn schaffte kurze Zeit später das 3:3. „Wir haben die ersten Sätze deutlich dominanter gespielt“, sagte Albrecht: „Eigentlich hätten wir die ersten drei bis vier Sätze sogar gewinnen müssen.“ So waren die Gastgeber immer noch im Rennen und brillierten dann in den Sätzen sieben und acht. Allen voran Philip Hofmann punktete mit fast jedem Schlag und zeigte seine Qualität. „Bis dahin haben wir in der Defensive richtig kompakt und gut gestanden, hatten die Angabe gut unter Kontrolle“, berichtete Albrecht, der nach der Niederlage nicht unzufrieden war. „Wenn man uns vorher gesagt hätte, dass wir drei Sätze holen, hätten wir das direkt unterschrieben. So war eigentlich mehr drin, macht aber Mut für die nächsten Spiele“, sagte Albrecht. Sein Team steht mit 4:6 Punkten auf Tabellenplatz sechs. Am kommenden Wochenende geht es dann zum ungeschlagenen Ligaprimus VfK 01 Berlin.

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